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Jahresrevision im Solebewegungsbad / Ab 19. Januar wieder geöffnet

Fliesen gesäubert, Wasser marsch

Bad Münder (jhr). Langsam, ganz langsam raus – und dann ebenso langsam wieder rein: Ein kompletter Wasserwechsel im Solebewegungsbad ist eine Angelegenheit, die viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert. Zur Jahresrevision ist das Bad derzeit geschlossen.

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Am Sonntag um 17 Uhr hatte Jürgen Sürig, Mitarbeiter im Physikalischen Therapie Center (PTC), den Abfluss geöffnet und dafür gesorgt, dass das Wasser abfließen kann. „Das darf nicht zu schnell passieren“, hatte ihm Wolfgang Przykopanski, langjähriger Mitarbeiter im PTC, mit auf den Weg gegeben. 120 000 Liter Wasser, auf angenehme 33 Grad erwärmt, fasst das große Becken des Bewegungsbades. Wird es zu schnell abgelassen, könnten die großen Temperaturunterschiede zu Spannungen und eventuell auch zum Abplatzen großer Fliesenteile führen. Einrichtungsleiter Thomas Heiming ist froh, dass er für die Revisionsarbeiten auf die Erfahrung der Mitarbeiter bauen kann. „Die Sole setzt sich leicht im Becken ab. Sie muss regelmäßig entfernt werden“, erläutert er die Bedeutung der Arbeiten. Und wenn das Wasser erst einmal raus aus dem Becken ist, wird die Gelegenheit gleich genutzt, schadhafte Stellen auszubessern – beispielsweise kleine Fehlstellen am Geländer, die geschweißt werden müssen.

Das Einlassen des Wassers, einer Mischung aus Wasser der Ostersod-Quelle und der Solequelle, wird ebenfalls mit großer Akribie betrieben. Acht Grad kalt ist das Wasser aus den Quellen, es wird vorgewärmt, bevor es in das große Becken geleitet wird. Vor einer Freigabe des Bades steht dann die Prüfung durch das Gesundheitsamt, das die Unbedenklichkeit bescheinigen muss – am 19. Januar soll das Becken wieder geöffnet werden.

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