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Finanzielle Hilfe: Pohle kann darauf verzichten

Pohle (bab). Die Gemeinde Pohle ist vorerst aus der schwierigen Haushaltslage heraus. Durch Grundstücksverkäufe und höhere Steuereinnahmen hat sich der Haushalt günstig entwickelt. Die Zahlen sind so stabil, dass die Samtgemeinde ihre Schuldenbeihilfe für die letzte begünstigte Mitgliedsgemeinde streichen kann.

Einen Nachtragshaushalt musste der Pohler Rat bei der letzten Sitzung verabschieden. Aber nicht weil höhere Kosten anfallen, sondern weil höhere Einnahmen als geplant die Gemeinde überraschen. Kämmerer und Gemeindedirektor Uwe Heilmann konnte den Pohlern vorrechnen, das 58 600 Euro dem Vermögenshaushalt zugeführt werden können und Pohle über eine freie Spitze von 53 000 Euro verfügt. "Das hört sich nicht nur gut an, das ist auch gut", freute sich Bürgermeisterin Gerlinde Mensching (CDU) über die neue Lage in der Gemeindekasse. "So einen Haushalt haben wir seit Jahren nicht gehabt", tat auch der stellvertretende SPD-Fraktionssprecher Ralf Wilkening seine Freunde kund. Der Verwaltungshaushalt für 2007 wird um 73 000 Euro auf 455 600 Euro erhöht, der Vermögenshaushalt in Einnahmen und Ausgaben um 85 000 Euro auf 127 400 Euro.



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