weather-image
Flegesser Familien- und Nachbarschafts-Netzwerk zieht erste Bilanz und will engmaschiger werden

FFuNN will ins Bewusstsein der Einwohner

Flegessen (st). Nachbarn sind füreinander da – so sollte es sein, finden die Ehrenamtlichen des Flegesser Familien- und Nachbarschafts-Netzwerkes (FFuNN). Mechthild Redeker von Meding und Brunhilde Vietmeier, Kontaktpersonen des Netzwerkes, und zurzeit 17 Helfer tun ihr Bestes, damit es in Flegessen, Hasperde und Klein Süntel auch so ist.

Mechthild Redeker von Meding, Gleichstellungsbeauftragte Ulrike

Erfolgreich haben sie seit der Gründung des nicht-institutionellen Verbundes im Herbst 2007 dafür gesorgt, dass die Ortsteile familienfreundlicher geworden sind. Doch eine kürzlich gezogene Bilanz der Beteiligten zeigte auch, dass die Maschen des Netzwerkes noch nicht eng genug gezogen sind. Viele, die Hilfe anbieten könnten, hat FFuNN noch nicht bewegt, und viele die Hilfe brauchen könnten, hat der Zusammenschluss noch nicht erreicht.

„Wir müssen uns stets wieder in Erinnerung bringen“, sagt von Meding. Die Einrichtung des Netzwerkes sei durchaus gut angelaufen, aber mittlerweile gebe es viele Leute, die fragen würden: „Ach, das gibt es noch?“ Um in den Köpfen der Einwohner präsent zu bleiben, hat das Netzwerk unter dem Dach des Bündnisses für Familie einen Info-Flyer mit 2 500 Exemplaren neu aufgelegt. Eine weiße Schärpe um den Flyer, der auch andere Angebote der Dorfgemeinschaft enthält, weist noch einmal ausdrücklich auf FFuNN hin.

„Viele sind auch zu schüchtern, um sich an das Netzwerk zu wenden“, weiß von Meding. Nach der ersten Bilanz sei es eines der Ziele für die Zukunft, den Leuten die Schwellenangst zu nehmen, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Ulrike Hoffmann-Bürrig. Es sei immer schwierig, sich Leuten gegenüber zu öffnen, die am Ort wohnen. Aber gerade das lockere Netzwerk von Nachbarn für Nachbarn soll diese Hemmungen abbauen.

Die Angebote reichen von der Unterstützung in Krisensituationen durch Pastorin Uta Bösche-Ritter über Hilfe bei Behördengängen, Hausaufgaben oder beim Einkauf bis zur Kinderbetreuung. „Viele Angebote sind noch gar nicht angenommen worden“, so von Meding. Trotzdem bräuchte die Verbindung noch mehr Helfer, da einige Hilfsleistungen gut nachgefragt sind. Vietmeier betont, dass die Hilfen nie dauerhaft, sondern nur vorübergehend angeboten werden können. „Wir sind alle Ehrenamtler.“

Wer Hilfe anbieten oder empfangen möchte, kann sich an die Kontaktpersonen wenden unter 05042/51545 oder 05042/5584.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt