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Olaf Lüdersen jetzt Ortsbrandmeister der Bakeder Stützpunktwehr

Feuerwehrchef offiziell vereidigt

Bakede (bdi). „Diesen Zustand wollen wir mal beenden“ – so begann Bürgermeisterin Silvia Nieber den festlichen Akt in Bakede, im Zuge dessen Ortsbrandmeister Olaf Lüdersen in seinem neuen Amt vereidigt wurde. Seit 2009 hatte Lüdersen den Posten schon kommissarisch inne. Nach Abschluss seines jüngsten Lehrgangs hat Lüdersen die erforderliche Qualifikation, die Position für insgesamt sechs Jahre bis 2017 übernehmen zu dürfen. Er tritt damit die Nachfolge von Rolf Schwager an, der aus Altersgründen keine volle Amtszeit mehr absolvieren konnte.

Bürgermeisterin Silvia Nieber vereidigt Olaf Lüdersen.  Foto: bdi

Mit Gottes Hilfe und Achtung der Verfassung will Lüdersen laut Eid sein Amt ausüben, das große Verantwortung bereithält. Denn der Feuerwehrchef hat als Stützpunktleiter jetzt nicht nur eine einzelne Einsatzgruppe aus Bakede unter sich, sondern muss gegebenenfalls Trupps mehrerer Wehren koordinieren, inklusive verfügbarer Fahrzeuge und Gerätschaften.

Neben der Kernstadt sind Hachmühlen, Eimbeckhausen und eben auch Bakede in der Feuerwehrsprache ein „Stützpunkt“ – das heißt mehr Personal, mehr Autos. Und damit verbunden eben auch mehr Verantwortung.

„Insgesamt zwei Wochen dauert die Ausbildung zum Zugführer in Celle“, gibt der Chemie-Ingenieur Lüdersen Auskunft über die notwendige Zusatzqualifikation. Über diesen Beruf kam er auch 2001 zur Feuerwehr – passenderweise war sein erster Posten der des Sicherheitsbeauftragten. Inzwischen ist der 43-Jährige auf der Feuewehrkarriereleiter aufgestiegen. In den Vordergrund hat er sich bei der Nachfolger-Suche nicht gedrängt: „Ich hab nur gesagt: ,Wenn sich niemand anders findet, der das machen möchte, würde ich das auch sehr gerne machen.‘“

Die Kameradschaft und die Einsatzdienste seien die Dinge, die ihm besonders Spaß machten, sagt Lüdersen. Daher liege ihm das Engagement trotz beruflicher Auslastung sehr am Herzen. Und die Unterstützung seiner Kameraden hat er mit Sicherheit, schließlich wurde er von ihnen auch in dieses Amt gewählt.



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