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Feuerwehrbedarfsplan Bad Münder: Kaum jemand ist überrascht

BAD MÜNDER. Drei Orte, die sich über kurz oder lang von der eigenen Feuerwehr im Dorf verabschieden müssen. Dazu eine Stützpunktwehr, die zurückgestuft wird – das sind neben der Feststellung, dass Bad Münder in der Mehrzahl der Ortswehren zu wenig Personal hat, die Kernaussagen des Feuerwehrbedarfsplanes.

Debatte zum Bedarfsplan: Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke nimmt zu dem Zahlenwerk Stellung. Foto: Rathmann
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

„Das war jedem klar, der sich mit dem Thema befasst hat“, sagt Hasperdes Ortsbürgermeister Detlef Olejniczak zur empfohlenen Veränderung für das Dorf. Trotz der Anstrengungen nach dem drohenden Aus schon im vergangenen Jahr sei allen Mitgliedern bewusst gewesen, dass die Wehr nicht gut genug aufgestellt sei, um „einen deutlichen Pfahl einzuschlagen“. Anders stellt sich für ihn die Situation für Klein Süntel dar – dort sei die Feuerwehr nur ein Mitglied von der geforderten Stärke entfernt – ein lösbares Problem. Grundsätzlich, so Olejniczak, habe er der Politik bereits vor zwei Jahren deutlich gemacht, was ein Bedarfsplan für Bad Münder bedeuten würde. Überraschungen gab es bis auf die Feststellung, dass fast überall Personal fehlt, für ihn nicht.

„Bedauerlich“ ist für Böbbers Ortsbürgermeister Rolf Wittich die Entwicklung für den Ort. Nach dem DRK drohe nun auch das Aus für die Feuerwehr, darunter leide auch die Gemeinschaft. Wittich hat durchaus Verständnis für die finanzielle Seite, hätte sie aber gerne aus erster Hand erfahren. Dass die nicht im Rat vertretenen Ortsbürgermeister nicht zur Vorab-Präsentation geladen wurden, kritisiert er.

Licht aus in Luttringhausen? Keine Überraschung für Ahrens
Dass im Bedarfsplan keine Zukunft für die Feuerwehr Luttringhausen gesehen wird, ist für Ortsbürgermeister Gerd Ahrens keine Überraschung. Mehrere Anläufe zur Wiederbelebung seien gescheitert. Das Problem, das er sieht: Die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement sei oftmals mit dem direkten Umfeld, mit dem Ort verbunden. Eine Zusammenlegung von Wehren müsse sich daher nicht unbedingt positiv auf die Zahl der Einsatzkräfte auswirken.



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