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Rauchsäule über Steinmetz-Betrieb / Freiwillige bergen Acetylenflasche / Großeinsatz für 80 Helfer

Feuer verwüstet Werkstatt – Explosionsgefahr

Bad Münder (ube). Großeinsatz der Feuerwehr an der Süntelstraße in Bad Münder – gestern Abend brannte dort die Werkstatt des Steinmetz-Betriebes Kosel. Flammen loderten hell, über dem Betrieb stand eine große Rauchsäule. Mit einem Wasserwerfer, der am Korb der Drehleiter montiert worden war, und vier Strahlrohren nahmen 80 Freiwillige aus Bad Münder und Hachmühlen das Feuer in die Zange.

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Es war um 20.12 Uhr entdeckt worden. Zunächst war nur die Feuerwehr Bad Münder zum Einsatzort geschickt worden. Um 20.27 Uhr löste die Regionalleitstelle in Hameln die zweithöchste Alarmstufe aus. Helfer aus Hachmühlen eilten ihren Kameraden zu Hilfe. Gefahr ging von einer Acetylenflasche aus. Sie musste ebenso von Feuerwehrleuten geborgen werden wie eine Sauerstoffflasche. „Bei Hitze kann eine Gasflasche bersten. Deshalb bestand Explosionsgefahr“, sagt Jörg Grabandt, Sprecher der Kreisfeuerwehr.

Auch die Feuerwehr Eimbeckhausen wurde angefordert. Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke wollte, dass die Helfer eine Schlauchleitung von der Hamel zum Brandort verlegen. Die Ortswehr wurde allerdings nicht mehr benötigt. Um 21.22 Uhr ließ Einsatzleiter Carsten Koch melden: „Feuer unter Kontrolle!“

Gelöscht war der Werkstatt-Brand da jedoch noch nicht. Mit einer Wärmebildkamera machten sich Helfer auf die Suche nach Brandnestern. Bei Redaktionsschluss war die Feuerwehr noch im Einsatz. „Die Werkstatt ist verwüstet“, sagte Stadtbrandmeister Koch. Durch extrem heiße Brandgase sei Kunststoff geschmolzen und von der Decke getropft.

Die Schadenshöhe wird auf „deutlich über 100 000 Euro“ geschätzt. Ein Expertenteam der Tatort-Gruppe der Polizeiinspektion Hameln nahm sofort die Ermittlungen auf. Die Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass der Brand von einem Holzofen ausgelöst wurde.



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