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Fürstentreff will Beitrag stabil halten

Festbeitrag für Teilnehmer

BAD PYRMONT. Ein heikler Punkt jeder Jahreshauptversammlung ist stets eine mögliche Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Dem wollte der Vorstand des „Pyrmonter Fürstentreff e. V.“ jedoch seine 155 Mitglieder nicht aussetzen.

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Karin Heininger Reporterin

So fand man zur Verbesserung der Finanzlage eine andere Lösung, die von der Vorsitzenden Christiane Richter bei der Versammlung in der historischen Schneiderei und Putzkammer vorgetragen und von den Mitgliedern einstimmig angenommen wurde.

Da die Spendenbereitschaft immer mehr nachgelassen hat, andererseits aber die Kosten für das Ausleihen der Kostüme und Perücken sowie das Honorar der Maskenbildnerinnen aus den Filmstudios Babelsberg in Potsdam immer weiter ansteigen und inzwischen bei knapp 6000 Euro pro Jahr liegen, wird in Zukunft von jedem Mitglied, das seine Teilnahme an der Veranstaltung im Sommer anmeldet, ein Festbeitrag von je 20 Euro erhoben.

Zu Beginn der Versammlung hatte die Vorsitzende eine positive Bilanz der diesjährigen Veranstaltung gezogen – auch wenn Dauerregen das das Fest beeinträchtigt hatte.

„Aber trotz des Schietwetters haben alle toll durchgehalten. Die erste Schokoladenstunde kam gut an, und auch das übrige Programm lief ohne Zwischenfall. Besonders nett fanden wir, dass einige Passanten uns während des Umzugs Regenschirme gereicht haben. Einige von denen liegen übrigens noch hier und können abgeholt werden“, berichtete Christiane Richter.

Einige kritische Worte sagte der zweite Vorsitzende Jan Weigelt, der den Freiherrn von Knigge darstellt, an die Adresse der Mitglieder. Er bedauerte, dass die Stimmung im Verein zur Zeit nicht so gut sei und untereinander oft ein „Hickhack“ herrsche. Von außen sei die Kritik gekommen, dass viele Mitwirkende sich profilieren wollten und beim Flanieren arrogant wirkten. „Wir müssen an uns arbeiten und das Publikum mehr mit einbeziehen, denn an sich ist unsere Gemeinschaft ja ein toller Verein“, betonte Weigelt.

Einige Mitglieder wurden mit einer Urkunde und einer Anstecknadel für ihre „hochlöbliche Treue“ seit 20 Jahren geehrt. Dazu gehörten Heinz Kämmermann und seine Tochter Andrea Kämmermann sowie in Abwesenheit Helma Semmelhack, Otto Dohse und Michael Witte.

Brigitte Schrank, die viele Jahre für eine aufwendige Vor- und Nachbereitung der Kostüme zu den Festen gesorgt hatte, gab bekannt, dass sie nun etwas kürzertreten und sich aus dem aktiven Betrieb zurückziehen wolle – nicht ohne der Putzkammer noch einen Schrank für die Herrengarderobe zu spendieren.




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