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Kinder der Reitanlage Vauth in Stemmen / Giftiges Jakobskreuzkraut beseitigt

Ferienspaß bringt Unterhaltung und Arbeit

Meinsen (bus). Eine von der Meinser Reitanlage Vauth organisierte Ferienaktion hat 16 neun- bis 15-jährige Kinder nach Stemmen geführt. Ziel der per Fahrrad absolvierten Tour war das Gehöft des Reiterfreundes Gerd Heitmeyer, wo außer unterhaltsamen Spielen eine Menge Arbeit auf die jungen Besucher wartete.

A uf einer Brachfläche hatte sich das hochgiftige Jakobskreuzkraut breitgemacht. Das gelb blühende Kraut (Senecio jacobaea) tritt seit dem trockenen Sommer 2006 vermehrt auf Stilllegungsflächen und extensiv genutzten Weiden, an Wegrändern und Böschungen auf. "Der bunte Aspekt darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei diesem Gewächs um eine gefährliche Giftpflanze handelt", heißt es in einer Mitteilung der Landwirtschaftskammer. Heitmeyer erklärte den Kindern, dass die Pflanzen mitsamt der Wurzel ausgerissen werden müssen. Um eine weitere Verbreitung zu verhindern sei es am besten, das Kraut anschließend zu verbrennen. Die Samen könnten sich noch Jahre später einsähen. "Die Teilnehmer waren mit sehr viel Engagement bei der Sache",berichtete Organisatorin Gudrun Vauth. Sie hatten sich in Fachveröffentlichungen über die von Senecio jacobaea ausgehenden Gefahren schlau gemacht. Als Belohnung für die geleistete Arbeit spendierte der Hofbesitzer mehrere Portionen Speiseeis.




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