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Nur sechs Kinder angemeldet / Leiterin der Kindertagesstätte: "Enttäuschend" / Angebot nicht notwendig?

Ferienbetreuung: 44 Plätze bleiben ungenutzt

Auetal (la). 50 Betreuungsplätze für Grundschulkinder hat die Gemeinde in Rolfshagen und Rehren für die Herbstferien bereitgestellt, aber nur sechs Kinder sind angemeldet worden. "Das ist schon enttäuschend. Ich dachte, dass uns die Plätze aus der Hand gerissen werden", sagte Beate Handierk von der Kindertagesstätte (Kita) Rolfshagen, die die Betreuung organisiert und koordiniert.

Die Gemeinde hatte speziell für die Ferienbetreuung Erzieher oder Sozialassistenten gesucht, die die Grundschulkinder in den Jugendzentren in Rolfshagen (JUZ) und Rehren (Loft) betreuen sollten und außerdem als Vertretungskräfte für die Kindergärten zur Verfügung stehen. Jetzt werden nur zwei Halbtagskräfte benötigt, die sich die Betreuungszeit der sechs Kinder teilen. Betreut werden die Kinder während der Herbstferien im JUZ in Rolfshagen, da aus dem Bereich die meisten Anmeldungen gekommen sind. Unglücklich ist, dass die sechs Kinder jeweils nur für eine Woche angemeldet sind, aber nicht alle in derselben. Außerdem wurden die Kinder vorwiegend für die Zeit von 8 bis 13 Uhr angemeldet. Das eigentlich vorgesehene Programm ist mit so wenigen Kindern kaum machbar. Es muss umorganisiert werden."Wir werden die Betreuungskinder mit unseren sechs Hortkindern mischen. Sonst wird es denen zu langweilig", erläuterte Beate Handierk. Betreut werden sollen die Ferienkinder im Jugendzentrum in Rolfshagen. Das Mittagessen werden sie aber gemeinsam mit den Hortkindern in der Kita einnehmen. Gemeinsam soll auch getöpfert, gespielt und gebastelt werden und auch der geplante Ausflug in die Schillat-Höhle wird voraussichtlich gemeinsam unternommen. "Ich weiß nicht, woran das geringe Interesse liegt. Vielleicht haben die Eltern schon lange vor dem Beschluss, die Ferienbetreuung anzubieten, ihre Urlaubsplanung abgeschlossen und benötigen nun keine Betreuungsplätze mehr", sucht Beate Handierk nach Gründen für die fehlende Resonanz. Sie hofft, dass das Angebot in den nächsten Oster- und Sommerferien auf größeres Interesse stößt. In den Weihnachtsferien wird keine Betreuung angeboten. Da bleiben auch die Kindergärten und die Kindertagesstätte geschlossen. "Da besteht einfach kein Bedarf. Oft sind auch im Kindergarten zu der Zeit nur ganzwenige Kinder gewesen und so haben wir beschlossen, über Weihnachten und Neujahr zu schließen", so Handierk.




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