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HSG Exten-Rinteln schlägt im Kellerduell den TV Garmissen-Ahstedt 24:22

Felix Kortemeier markiert den Siegtreffer

Handball (mic). Mit einem 24:22-Arbeitssiegüber den Tabellenvorletzten TV Garmissen/Ahstedt verschafften sich die Handballer der HSG Exten-Rinteln etwas Luft zu den Abstiegsplätzen.

Nicht zu bremsen: Thomas Focke (M.) war mit sechs Treffern beste

"Das war ein ganz wichtiger Heimsieg! In der torarmen ersten Halbzeit hat sich die Mannschaft nicht an das Konzept des Trainers gehalten, viele Bälle leichtfertig vertändelt und den Gästetorwart warm geworfen. Es wurde ganz wenig mit Spielzügen gearbeitet. Das war eine riesige Katastrophe", monierte HSG-Linksaußen Christian Winter selbstkritisch. Die Begegnung begannüber ein 2:2, 4:4 und 6:6 ausgeglichen. Die Zuschauer sahen zunächst eine kampfbetonte und hektische Auseinandersetzung. Spielerische Komponenten wurden auf beiden Seiten vermisst. Der auffällige Thomas Focke erzielte aus dem Rückraum die 8:6-Pausenführung und bestach durch seine Treffsicherheit. Dagegen erwischte Alexander Ermakov trotz seiner fünf Tore einen rabenschwarzen Tag und wurde Mitte der zweiten Hälfte ausgewechselt. Nach der Pausenpredigt erhöhten die Weserstädter das Tempo, machten mächtig Druck und zogen mit einem Zwischenspurt auf 18:12 davon. Anschließend endete die starke HSG-Phase abrupt. Die Gäste konterten zum 20:17-Anschlusstreffer. Holger Müller attackierte bei einem Gegenstoß einen TV-Spieler und erhielt in der 53. Minute die rote Karte. Eine harte Entscheidung der Unparteiischen. Darauf verkürzte TV-Torjäger Jonas Stein (10 Tore) sogar zum 23:22-Zwischenstand (59.). HSG-Trainer Bernd Deppe reagierte mit einer Auszeit. Danach behieltFelix Kortemeier die Nerven und markierte den Siegtreffer zum verdienten 24:22-Heimsieg. HSG: Ermakov 5, Kortemeier 5, Focke 6, Winter 4, Klaue 2, Kohn 1, H. Müller 1.

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