×
Start für neues Gerätehaus

Feinheiten erledigt die Feuerwehr

Enzen (jl). Die Enzer Feuerwehr wird bald kräftig in die Hände spucken, um ihrem neuen Gerätehaus den Feinschliff zu geben. Den ersten Teil des Neubaus erledigen heimische Firmen.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Marcel Schünke ist ab sofort zusätzlich "Mädchen für alles", Sicherheitsbeauftragter Klaus Dieter Gerland ist schon wie beim Abbruch des alten Gerätehauses (wir berichteten) "Bauführer" und Gruppenführer Olaf Roßdeutscher übernimmt in Sachen Neubau den Fachbereich Elektrik. Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis die Feuerwehr mit ihren Frauen und Männern am Neubau malochen wird. Gemäß der mit der Stadt vereinbarten Arbeitsteilung, schlägt jetzt die Stunde der Baufirmen: Auf der Grundfläche, die die Enzer Brandschützer vor Wochen bis zum letzten alten Stein freigelegt hatten, legen zurzeit Mitarbeiter der Firma Seelkopf die Blockfundamente für die neue Halle an. Die dann folgende Stahlkonstruktion kommt sozusagen aus der Nachbarschaft -von der Firma Minda an der Enzer Straße. Wenn das Seelkopf-Team das Stahlskelett mit Mauerwerk ausgefüllt hat und die Dachdeckerei Bredemeier dem Ganzen die große Haube aufgesetzt haben wird, schlägt die Stunde von Schünke, Gerland, Roßdeutscher und Mitstreitern. "Wir machen die Elektrik, die Heizung und den Anstrich", umriss der stellvertretende Ortsbrandmeister das Programm, dem wieder etliche Enzer Feuerwehrleute ihren Urlaub und ihre Freizeit opfern werden, wie schon beim Abriss des Altbaus. Der Altbau musste aus zwei Gründen weichen: Eine (fällige) Sanierung wäre laut Bürgermeister Bernd Hellmann unverhältnismäßig teuer gekommen. Und dann ist der Fuhrpark der Ortsfeuerwehr im Wandel begriffen. Da hätte es spätestens im nächsten oder übernächsten Jahr Platzprobleme gegeben, wenn das alte LF 8 durch ein neues TSFW abgelöst wird. Der Neuling, politisch längst abgesegnet, ist laut Schünke wesentlich größer als das jetzige Fahrzeug, obwohl es von der Ausstattungsklasse unter dem LF 8 liege. Einen Neuzugang haben die Enzer bereits, und auch in dem roten Mannschaftstransportwagen (MTW) steckt, wie ortsüblich, jede Menge Eigenleistung. Das Gebrauchtfahrzeug war im Frühjahr gekommen. "Wir haben es nach und nach ausgebaut", berichtete Schünke im Pressegespräch. Der Transporter ist nach den Worten des Bürgermeisters eine Anerkennung dafür, "dass hier gute Jugendarbeit geleistet wird". Ende des Jahres wollen die Ehrenamtlichen mit ihren beiden Fahrzeugen die erste Stellprobe im neuen Gerätehaus machen. Bis dahin werden für das Vorhaben laut Hellmann rund 140 000 Euro an die Firmen geflossen sein. Hinzuaddiert werden muss dann noch die Eigenleistung.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt