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Ortspläne in Schmarrie, Meinsen und Hülsede fertig / BBS gedankt

Feine Arbeit: Schautafeln in Eiche mit grundsolidem Schindeldach

Hülsede (bab). Schüler und Ausbilder der BBS Springe haben erneut ihr handwerkliches Können in den Dienst der Gemeinde Hülsede gestellt. Nachdem bereits der Pavillon am Dorfgemeinschaftshaus in Hülsede mit Hilfe der BBS errichtet worden war, folgte nun der Bau der Holzrahmen für die Ortspläne. In Schmarries Ortsmitte wurde die erste Schautafel komplett bestückt, Meinsen und Hülsede folgen.

Freuen sich darüber, dass der Ortsplan einen würdigen Rahmen bek

Der Fachbereichsleiter Bautechnik der Berufsbildenden Schulen Springe, Egbert Gelfert, stammt aus Hülsede und hat dafür gesorgt, dass die Schüler sich mit einem Projekt beschäftigen, dass einen langfristigen Nutzen hat und auch anderen Freude bereitet. Zu sehen ist die Arbeit in allen drei Orten der Gemeinde. "So können die Schüler lange Zeit sehen, was sie in ihrer Lehre geschafft haben",sagt Gelfert. Möglich geworden sei das durch die Unterstützung von BBS-Rektor Richard Zielinski. Er sorge so dafür, dass die Schüler nicht nur in Bauhallen werkeln, sondern auch den Baustellenbetrieb kennenlernen. In Hülsede gaben die 17-jährigen Ümit Ayan und Nils Baumgarten und der 18-jährige Alexander Schmidt mit ihrem Lehrer Christoph Feise dem Rahmen für den Ortsübersichtsplan den letzten Schliff. Zur Fertigstellung schauten sich Verwaltung und Ratsherren das Ergebnis an. "Das ist es wert, dass wir hier zusammenkommen", meinte Bürgermeister Herbert Weibels (SPD), der mit Stellvertreter Wolfgang Jamma (SPD) und CDU-Fraktionssprecher Frederik Platte sowie dem stellvertretenden Gemeindedirektor Günther Wehrhahn die Schüler besuchte. Mit der Stippvisite sollte die Arbeit der BBS gebührend anerkannt werden. Die Ortspläne haben einen würdigen Rahmen aus Eichenholz bekommen. Auch die Pfosten sind aus stabiler Eiche. Für diese wurde extra ein Fundament gegossen. Zimmermeister Feise habe das Projekt außerdem durch seinen persönlichen Einsatz, der weit über den Unterricht hinausgehe, erst möglich gemacht, so Gelfert. Das mit Holzschindeln gedeckte, kleine Dach auf dem Schaukasten ist am Rand mit Kupfer abgesetzt. Dafür hat Gelferts Kollege Uwe Koksch seine Freizeit geopfert. Rund 16 000 Euro kosten die drei Schautafeln für Hülsede. "Bei der früheren Haushaltslage wäre das für uns nicht erschwinglich gewesen", sagte Weibels.



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