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Feierstunde zum Volkstrauertag im Martin-Schmidt-Konzertsaal

BAD MÜNDER. Eine Lesung zum Thema Frauenfriedenskongresse hat sie vor drei Jahren in einem Programm zusammengeführt – jetzt hat Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah, gleichzeitig Landtagsabgeordnete, ihre SPD-Kollegin Dr. Thela Wernstedt als Gastrednerin für die Feierstunde zum Volkstrauertag gewinnen können.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag beginnt am Sonntag, 18. November, um 10.30 Uhr im Martin-Schmidt-Konzertsaal. Vertreter der Patenkompanie der Stadt aus Minden werden anwesend sein, außerdem hofft die Ortsbürgermeisterin auf große Beteiligung aus Bad Münder. Musikalisch gestaltet wird die Feierstunde vom Feuerwehrmusikzug Bad Münder. Das Ende des Ersten Weltkriegs vor einhundert Jahren, das in den vergangenen Tagen begangen wurde, lieferte im Jahr 1919 den Anlass für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, den Volkstrauertag als Gedenktag zu etablieren. Er schützte jedoch nicht vor weiteren Kriegen, und so wird heute längst nicht mehr nur der Gefallenen des Ersten Weltkrieges, sondern aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Dabei legt Joumaah wert darauf, dass der Volkstrauertag nicht als „Heldengedenktag“ begangen wird – sie erinnert an die Opfer in allen Bevölkerungsschichten, Soldaten wie Zivilisten. Männer, Frauen und Kinder seien Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen und Verfolgung, und daran habe sich bis heute nichts geändert.

Als Vertreter der Reservistenkameradschaft wird Uwe-Peter Keil bei der Veranstaltung sprechen, bevor die Teilnehmer am Ehrenmal auf dem Friedhof sowie auf den Gräberfeldern der Zwangsarbeiter und der Kriegsgefangenen Kränze niederlegen.

Bereits vor der Gedenkveranstaltung wird in einem Gottesdienst an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert. Der Aspekt „Volkstrauertag“ wird durch Gebete für den Frieden in der Welt ergänzt, „Das gehört zum Friedenssonntag“, sagt Pastor Dietmar Adler. Zu beidem lädt die Petri-Pauli-Kirche ein. „Der Gottesdienst wird so rechtzeitig beendet sein, dass Besucherinnen und Besucher auch noch bequem die Feierstunde des Volksbund Kriegsgräberfürsorge erreichen können“, so Adler.




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