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Ortsfeuerwehr Hespe feiert neue Räume und neues Fahrzeug / Heiko Vogts schuftet sogar am Hochzeitstag

Fehlt eigentlich nur noch der Wellness-Bereich mit Pool

Hespe (jcp). Gleich zwei Gründe zur Freude hat die Feuerwehr Hespe. Der Anbau mit Umkleidekabinen und Unterstellraum für die Gerätewagen ist fertig, das neue Fahrzeug für die Jugendfeuerwehr einsatzbereit. Bei so viel Luxus fragten sich die Feiernden: Kommt jetzt der Wellness-Bereich?

Den rund 70 000 Euro teuren Anbau hat der Ortsbürgermeister und ehemalige Bauingenieur, Werner Vehling, zusammen mit heimischen Firmen geplant und ausgeführt. "10 000 Euro stecken allein in der neuen Pflasterung vor dem Anbau", sagte Vehling. Im Mai wurden die Arbeiten fertiggestellt, mit denen die beteiligten Firmen aber auch die Feuerwehrleute in den vergangenen Monaten schwer beschäftigt gewesen waren. In seiner Dankesrede hob Ortsbrandmeister Thomas Köster das Engagement der Feuerwehrleute Karl-Heinz Vogt, Tim Westphal, des Ehren-Ortsbrandmeisters Heinz Schmidt und Heiko Vogts hervor. Letzterer habe sich auch an seinem Hochzeitstag nicht vom "Buddeln und Schuften" abhalten lassen. In den neuen Räumen befinden sich außer Unterstellmöglichkeiten für Fahrzeuge auch Umkleidekabinen. Über ein neues Fahrzeug kann sich die Jugendfeuerwehr Hespe freuen. Der 70 PS starke VW Bulli mit neuen Sitzen, Originalpreis rund 10 000 Euro, wurde mit zusätzlichen 5000 Euro "feuerwehr-fit" gemacht. "Wenn einem so viel Gutes widerfährt...", dachten sich wohl die Redner, unter denen sich nicht nur Ortsbürgermeister und -brandmeister, sondern auch Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening, Samtgemeindebrandmeister Wilfried Grothe und Pastor Cord Wilkening befanden. Köster wies als Erster darauf hin, dass als nächstes doch eigentlich die Installation des Wellness-Bereiches mit Pool geleistet werden könnte. Nach einem kurzen gemeinsamen Gebet - "auch wenn die mit Bierglas sich vielleicht komisch dabei vorkommen" - befand auch Pastor Wilkening, dass er sich bei ansprechender Gestaltung eines Freizeit-Bereichs gernöfter mal bei der Feuerwehr sehen lassen wolle. Verwaltungschef Harmening wollte sich nichtüberstürzt auf die Finanzierung eines Whirlpools festnageln lassen. Auch Wilfried Grothe weigerte sich, den von seinen Vorrednern erfolgreich etablierten Ulk ausklingen zu lassen: "Platz für ein Becken habt ihr da drin auf jeden Fall noch genug."




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