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SC Rinteln im Derby gegen Niedernwöhren Favorit

Fehlstart oder Krise: TuS vor dem Scheideweg

Bezirksliga (jö). Ein Spieltag reichte für einen Imagewechsel des SC Rinteln. Die Weserstädter spielen am Sonntag im Derby beim TuS Niedernwöhren und sind nach ihrer überraschend starken Leistung gegen Springe plötzlich in der Favoritenrolle.

Während die Mannschaft von Trainer Stefan Vogt immer noch sieglos ist, hätte Rinteln am letzten Sonntag bereits seinen zweiten Sieg landen müssen. "Wir begehen aber keinesfalls den Fehler, Niedernwöhren am Tabellenplatz zu messen", sagt SC-Trainer Thorsten Rinne. "Dazu wären wir auch gar nicht berechtigt." Seine Mannschaft lieferte am letzten Sonntag einen ersten Leistungsnachweis, hatte den starken FC Springe in der zweiten Halbzeit vollends unter Kontrolle. "Mit der Bereitschaft und dem disziplinierten taktischen Verhalten war ich sehr zufrieden", konstatierte Thorsten Rinne. Viele der jungen Spieler sind auf einem guten Weg und entwickeln sich schnell, unter ihnen auch Torwart Andreas Wellhausen. Die einzige Schwäche zeigte Rinteln bei seiner katastrophalen Verwertungsquote im Angriff. Dass oft der Mitspieler gesucht wurde, um das Tor noch schöner herauszuspielen, freute Thorsten Rinne. "In einigen Szenen hätte ich mir allerdings mehr Egoismus gewünscht. Dann hätten wir gewonnen." Rinteln zeigte eine ganz andere Körpersprache als bei seinem 0:5 in Stadthagen. "Diese Niederlage haben wir ausgewertet und konsequent unsere Lehren gezogen", berichtet Rinne. Scheinbar mit Erfolg. Die Lage beim TuS Niedernwöhren sieht anders aus. Die hohe Heimpleite gegen Gehrden und die Niederlage beim Aufsteiger Kirchbrak nagen am Selbstbewusstsein. "Das Spiel gegen Rinteln wird eine enge Kiste", weiß Spielertrainer Stefan Vogt, der aber davon ausgeht, dass seine Spieler die Bedeutung der Begegnung richtig einschätzen können. Verliert Niedernwöhren auch sein zweites Heimspiel, dann wird aus dem Fehlstart eine handfeste Krise. Der gesperrte Roland Blaume fehlt am Sonntag. Jan und Steffen Andresen spielen in der Zweiten, trainieren aber weiterhin mit. Beim SC Rinteln gibt es seit der Rückkehr verletzter Spieler wie dem wichtigen Tomas Muzik keine großen Personalprobleme mehr. Am Sonntag fehlen lediglich Nico Schweppe und Nico Gräwe.




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