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FDP-Kritik an Bartels-Aussage

Bad Münder/Hameln. Als „Beschwichtigungsversuche“ bezeichnet Heinrich Fockenbrock, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, die Hoffnung von Landrat Tjark Bartels (SPD), dass sich am Ende des Genehmigungsverfahrens für Windkraftanlagen im Bereich zwischen Hilligsfeld und Hachmühlen ein „erträgliches Bild“ ergeben wird.

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Bartels hatte zu einer möglichen Ausweitung des Vorranggebietes der Stadt Hameln am Liethberg bei Groß-Hilligsfeld durch ein sich daran anschließendes, mögliches Vorranggebiet Bad Münders Stellung genommen. „Das steht im Widerspruch zu seinem anerkennenswerten Einsatz zur Verhinderung der Trassenführung Suedlink und dessen Auswirkungen auf unsere Region. Lediglich Hoffnung auf ,ein erträgliches Bild‘ beim Verschandeln unserer Landschaft durch den Bau riesiger Windkraftanlagen auszudrücken, ist zu wenig“, erklärt Fockenbrock. Der Fraktionschef: „Hoffnung ist kein politisches Instrument, keine politische Dimension und hilft den Bürgern speziell im Raum Flegessen-Klein-Süntel-Hasperde-Hachmühlen-Coppenbrügge in keiner Weise.“

Ihn sei bewusst, dass die Ausweisung eines Vorranggebietes in den Grenzen Bad Münders vorrangig eine Entscheidung der münderschen Politik sei und die rechtlichen Möglichkeiten des Landkreises zur Verhinderung der geplanten Erweiterung „nicht gerade groß sind“, der Landrat müsse seiner Auffassung nach aber alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten „in ganzer Breite voll ausschöpfen“, um die Ausweitung zu verhindern.

Fockenbrock spricht von „Ohnmacht“ und der „Widersprüchlichkeit unseres politischen Handelns“, die in der aktuellen Situation deutlich würden. Gegen Suedlink schließe sich der Kreis mit 20 anderen Landkreisen zusammen. Im eigenen Landkreis wehre man sich gegen die Verschandelung der Landschaft mit dem Ausdruck auf „Hoffnung eines erträglichen Bildes“.jhr



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