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Ortsverband Rodenberg zählt gerade mal acht Liberale / Für Erhalt von Jugendtreff "Magic House"

FDP sucht händeringend neue Mitglieder

Rodenberg (tes). Die acht Mitglieder des FDP-Ortsverbandes suchen Verstärkung. Ignaz Stegmiller als Vorsitzender ist bei der Mitgliederwerbung mit gutem Beispiel vorangegangen. Im Bekanntenkreis habe er Interessenten für die Jungliberalen gefunden, berichtete der 27-jährige Jurist bei der Jahresversammlung im "Hotel Stockholm".

Im Rückblick auf die ersten Monate nach der Kommunalwahl bezeichnete Stegmiller die Zusammenarbeit mit der SPD als "konstruktiv und harmonisch". Gemeinsam habe sich die SPD/FDP-Gruppe im Stadtrat die Förderung der Jugendarbeit auf die Fahne geschrieben. Einigkeit bestand unter den Mitgliedern darin, dass die FDP das "Magic House" erhalten will. So viel Interesse wie im vergangenen Jahr habe es an dem Jugendtreff an der Stadtschule noch nie gegeben. "Das ,Magic House' ermöglicht der Stadt, Probleme bei Jugendlichen zu steuern und zu beheben", mahnte Fred Angerstein, dass sich in Sachen Jugendkonzept für Rodenberg schnell etwas bewegen müsse. Der Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Heimatpflege werde sich demnächst vor Ort ein Bild machen, informierte Stegmiller über die Fortschritte. Thematisiert wurde in Bezug auf das "Magic House" auch, ob und wie eine Zusammenarbeit mit dem "Backhaus Aktiv" möglich sei. Zudem hatte der FDP-Ratsherr die Stadtverwaltung beauftragt, Standorte für eine öffentlich zugängliche Boulebahn zu prüfen. Anhand der bisher vorliegenden Informationen sprach sich der Vorsitzende für die Wiese hinter dem "Magic House" aus. Als wichtigste Punkte aus dem Kreistag nannte Stegmiller die Anträge für ein Jugendkulturfestival in Schaumburg, ein Jugendparlament und ein Jugendsportfest. Für Diskussionsstoff sorgten die Pläne zur B 65. "Grundsätzlich begrüßt die FDP den Ausbau", so der Vorsitzende. Komplizierter gestalte es sich, einen Kompromiss zwischen den Bürgern zu finden. Für Stegmiller als Mandatsträger der Liberalen im Kreistag sei es "schwer, in dieser Frage zugleich Nenndorfer und Rodenberger Interessen zu vertreten". Der unsichere Status des Kraterzoos und die Befürchtungen des Betreibers Werner Schulz stießen bei den Rodenberger Liberalen auf Verständnis. Auch die Trasse ab Algesdorf warf noch Fragen auf. Stegmiller versprach, genauere Informationen bei Baudezernent Karl Erich Smalian einzuholen. Neues plant die FDP zur RoWoKi-Aktion im Sommer: Je nach Resonanz können die Ferienkinder ins Rastiland oder zum Flughafen Hannover fahren. Aktueller und interaktiver präsentiert sich der Internetauftritt des Ortsverbandes unter www.fdp-rodenberg.de.



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