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Brandt setzt auf die kämpferischen Tugenden gegen den Tabellenzweiten

Favoritensterben auf dem B-Platz? SV Nienstädt empfängt Halvestorf

Bezirksliga (jö). Wer prognostizierte, dass der SV Nienstädt in der Hinserie nur noch die unvermeidbaren Spiele auf fremden Plätzen austrägt, wird am Samstag womöglich überrascht sein. Die Übermannschaft der SSG Halvestorf wird ihre Qualitäten am Schierbach wahrscheinlich unter erschwerten Bedingungen unter Beweis stellen müssen. Nienstädt schickt den Tabellenzweiten vielleicht auf den tiefen B-Platz, auf dem nicht fußballerische, sondern vielmehr kämpferische Qualitäten gefragt sind.

Gegen das Top-Team aus Halvestorf müssen Jan Stepanek (r.) und C

"Bei anhaltend schlechtem Wetter halten wir uns diese Möglichkeit auf jeden Fall offen", sagt Spielertrainer Torben Brandt, der in den letzten Jahren hochfavorisierte Gäste schon häufiger mit den schwierigen Bedingungen des B-Platzes konfrontierte. In der Bezirksoberligasaison hätte Nienstädt dem übermächtigen TSV Egestorf-Langreder fast einen Punkt abgenommen. Torben Brandt war traurig, dass das Spiel in Rinteln am letzten Wochenende nicht stattfand, zumal beim neuen Termin am 17. Februar die Verhältnisse erfahrungsgemäß kaum besser sein werden. Obwohl unter Torben Brandt noch kein Spiel stattfand, ist unübersehbar, dass der SV Nienstädt durch den Trainerwechsel einen Impuls bekam. Die Übungsabende waren gut besucht und gegen Rinteln hätte der Vorletzte erstmals wieder einen 15-Mann-Kader aufbieten können. "Außerdem sind wir seit zwei Spieltagen ungeschlagen", scherzt Torben Brandt. Falls das Spiel gegen Halvestorf steigt, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die "Serie" am Samstag reißt. Während für Nienstädt der Abstieg aus der Bezirksoberliga aufgrund fehlender Substanz am Ende unvermeidbar war, stuften ihn die Hamelner als reinen Betriebsunfall ein. Mit erhöhten Investitionen soll das Bezirksligajahr mit dem direkten Wiederaufstieg beendet werden. Halvestorf sieht seine sportliche Heimat im Bezirksoberhaus, zumal dort auch die attraktiven Derbys gegen Preußen Hameln und dem HSC/BW Tündern winken. Spieler wie der Ex-St. Paulianer Fabian Gasde und der schussgewaltige Philippe Harms von Arminia Hannover gehören nicht in die Bezirksliga. Beim dürftigen 1:0-Sieg in Stadthagen vor einigen Wochen blieb Halvestorf den Nachweis seiner herausragenden Stellung allerdings schuldig. Der Absteiger spielte dabei aber auch ersatzgeschwächt. "Wenn Halvestorf in den ersten 30 Minuten kein Tor schießt, werden sie nervös", rechnet sich Torben Brandt aus. "Wir müssen allerdings nach vorne auch etwas unternehmen, sonst wird der Druck über die gesamte Distanz zu groß."

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