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The "Best of" Tina Turner im Eilser Kursaal / New Yorker Doubleüberzeugt mit heißer Rockmusik

Fast wie Tina: Cassandra Dee heizt Eisern ein

Bad Eilsen (sig). In der Musikszene gibt es verschiedene Phänomene. Eines davon ist Tina Turner und ihr Anhang. Der umfasst, was selten genug ist, durchgängig alle Altersklassen. Das zeigte sich auch am Sonnabend im Eilser Kursaal, obwohl dort "nur" ein - allerdings sehr zu beachtendes - Double der amerikanischen Rocksängerin auftrat.

Optisch sind erstaunlicheÄhnlichkeiten vorhanden: vom Wuschelkopf bis zum hautengen Minirock. Und auch Gesichtsform und -ausdruck sowie die Figur lassen deutliche Parallelen erkennen. An tänzerischer Begabung und an Temperament mangelt es ebenfalls nicht. Am Allerwichtigsten aber ist die kraftvolle Stimme - und die klingt wie bei ihrem großen Vorbild rauchig und rockig zugleich. Sogar in der eigentlich unverwechselbaren Klangfarbe hat sich die aus New York City stammende CassandraDee der "Queen of Rock" beachtlich genähert. Das sind beste Voraussetzungen, um als Double Erfolg zu haben. Nicht ohne Grund heimste Cassandra Dee mit ihrer Coverband Preise ein. Ihr großes Vorbild, das am 29. November, bereits seinen 69. Geburtstag feiern kann, wird zwar im Januar und Februar 2009 nochmals in Deutschland Konzerte geben, aber eigentlich wollte sie sich schon längst nicht mehr die Strapazen einer Tournee antun. Mit ihrem deutschen Lebensgefährten hat sie sich inzwischen in die Schweiz und nach Südfrankreich zurückgezogen. Deshalb ist es gut, dass die Erinnerung an sie und an ihre Erfolge eines Tages nicht nur durch musikalische Konserven wach gehalten wird, sondern durch Doubles von der Qualität einer Cassandra Dee. Gemeinsam mit ihrer "Tina Turner Revival Band" sorgte sie für musikalische Höhepunkte im gut besuchten Kursaal. Dazu gehörten die Songs "Steamy Windows" und "The Best" aus dem Turner-Album "Foreign Affair", außerdem die Titelmelodie des James-Bond-Films "Golden eye". Getanzt wurde nicht nur auf der Bühne, sondern sogar von etlichen Paaren im Saal. Für die Einstimmung hatte die heimische Band "Perfect Crime" gesorgt. Norman Inoue (Gitarre), Stefan Nagel (Gitarre/Gesang), Richie Böhm (Keyboards/Gesang), Markus Lehmann (Bass/Gesang) und Oliver Huck (Schlagzeug) präsentierten eine gelungene Mischung aus Rocksongs. Durch den Wechsel zwischen "hard" und "soft" sorgte die Band für einen großen Spannungsbogen. Zum Gelingen der Veranstaltung trugen außerdem Wilfried Schröteraus Ahnsen mit seiner professionellen Ton- und Lichttechnik, Andreas Hildebrand aus Obernkirchen am Mischpult und Jörg Beyer aus Bückeburg bei, der die Bühnenshow lichttechnisch inszenierte.




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