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Schon früher sahen die Leute im Schaumburger Land beim Thema „Weserrenaissance“ rot

Farbiger Putz nicht mehr gefragt

Das Wort „Weserrenaissance“ hat derzeit in der heimischen Region keinen guten Klang. Seit der Millionen-Pleite des vor zehn Jahren aus der Taufe gehobenen und lange Zeit blind und unverdrossen bejubelten Förderprojekts möchten viele von der Geschichte am liebsten gar nichts mehr wissen. Die seit Langem still, beharrlich und bodenständig am Thema arbeitenden Geschichtsforscher und Museumspädagogen sorgen sich, dass das Scheitern der pseudokulturellen Kampagne die Renaissance-Epoche insgesamt und das Interesse an den charakteristischen, an vielen Orten des Weserberglands zwischen 1520 und 1620 entstandenen Bau- und Kunstdenkmälern in Misskredit bringen könnte.

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Autor:

Wilhelm Gerntrup


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