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Ralf Büscher steht wieder im VfR-Kasten / Brandt setzt auf Kahraman und Akbas

"Familientreffen" in Nienstädt: Evesen ist mit vielen Ex-SVN-Spielern zu Gast

Bezirksliga (jö). Trotz problematischer Wetterbedingungen wird das Derby zwischen dem SV Nienstädt und dem VfR Evesen wohl stattfinden. "Wenn es nötig ist, gehen wir auf den B-Platz", sagt Torben Brandt, der Trainer des Vorletzten.

Das Spiel gleicht einem familiärem Treffen: Die Trainer sind befreundet und auf Seiten des VfR Evesen spielen mit Dennis Humke, Attila Boyraz und Nico Felix gleich drei Mann, die im letzten Jahr noch in Nienstädter Diensten standen. Auch bei Torben Brandt war über lange Zeit ein Wechsel in Richtung Evesen im Gespräch. Die Gäste gehen als klarer Favorit in die Begegnung, das machen allein die Worte von VfR-Trainer Frank Malisius deutlich: "Wir wollen natürlich in Nienstädt gewinnen. Alles andere wäre Heuchelei." Aber seine Mannschaft erhielt am letzten Sonntag einen empfindlichen Dämpfer. Der TSV Barsinghausen machte bei seinem 3:0-Sieg in geradezu exemplarischer Weise deutlich, wo die Defizite im Schaumburger Fußball liegen: Die Gäste liefen mehr, sie spielten überlegter, passten sich mit klaren Aktionen den Bodenverhältnissen so gut wie möglich an und sie zeigten mehr Engagement. "Bei uns gab es einzelne Spieler, die nur 50 Prozent ihrer Leistung brachten. Das war nicht zu kompensieren", ärgerte sich Frank Malisius. Obwohl auch er seine Mannschaft in Nienstädt in der Favoritenrolle sieht, warnt er vor jeder Form von Überheblichkeit: "Nienstädt hat einige gute Fußballer in seinen Reihen. Was fehlt, ist die Breite. Die Mannschaft wurde oft unter Wert geschlagen." Die wichtigste Personalnachricht aus Evesen: Ralf Büscher, der ebenfalls etliche Jahre für Nienstädt spielte, wird am Samstag wieder im Tor stehen. Seinem Vertreter Tobias Gerling unterlief am letzten Sonntag ein verhängnisvoller Fehler. Der SV Nienstädt hat im Gegensatz zum letzten Spiel wieder eine wesentlich stärkere Truppe beisammen Suleyman Kahraman ist wieder dabei und auch bei Ali Akbas besteht Hoffnungen. Thomas Klatt schafft es aus seinem Urlaub vielleicht bis Spielbeginn. Erhan Cinar machte bereits am letzten Sonntag sein erstes Spiel für Nienstädt. Trotz der 0:5-Pleite in Koldingen konnte der Ex-Stadthäger durchaus überzeugen. "Unsere Niederlage resultierte auch aus der angespannten Personalsituation. Am Samstag sieht das schon wieder ganz anders aus", freut sich Torben Brandt, der sich ansonsten viel Mühe gibt, dem VfR Evesen die Favoritenrolle und den Erfolgsdruck zuzuschieben: "Die Mannschaft hat ein überdurchschnittliches Potential und ist wesentlich stärker, als es die Tabelle aussagt." Während Nienstädt in der prognostizierten akut gefährdeten Region schwebt wurde vom VfR Evesen eigentlich eine weitaus bessere Platzierung erwartet.



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