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Lokales Bündnis für Familie unter den Preisträgern des Ideenwettbewerbs zu Unterstützungsnetzwerken

Familienfreundlich – und ausgezeichnet

Bad Münder/Berlin (jhr). Grund zum Jubeln zwischen Deister und Süntel. Das Lokale Bündnis für Familie Bad Münder ist gestern in Berlin als eines von 14 innovativen Projekten in Deutschland ausgezeichnet worden – Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder betonte anlässlich der Veranstaltung die Bedeutung der Vereinbarkeit von Eltern mit Schulkindern und Beruf.

Ausgezeichnet: Ulrike Hoffmann-Bürrig (6.v.l) nimmt den Preis für Bad Münder in Berlin entgegen.

Die Preisverleihung fand während des Bundeskongresses der Lokalen Bündnisse für Familien statt. 500 Teilnehmer waren dazu in Berlin zusammengekommen, unter ihnen die mündersche Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Hoffmann-Bürrig und Uwe Hochgreve vom Familienbüro. Themenschwerpunkt waren Unterstützungsnetzwerke für Berufstätige mit Schulkindern – ein Bereich, in dem in Bad Münder in den vergangenen Jahren viel Erfahrung gesammelt wurde. Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Roland Schäfer, sagte als Vertreter des Kuratoriums der Lokalen Bündnisse zur Preisverleihung: „Die Gewinner können mit ihren Projekten zur Betreuung von Schulkindern anderen Lokalen Bündnissen Anregungen geben und bundesweit wegweisend sein. Ihre Lösungen ermöglichen es Müttern und Vätern, Familien- und Berufsleben gut zu vereinbaren.“ Er sieht einen Zusammenhang zwischen der Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden und der Frage, wie es ihnen gelingt, „junge Menschen und Familien vor Ort zu halten und neue zu gewinnen“.

Vor diesem Hintergrund wurden 2004 auch in Bad Münder die ersten Weichen für eine Betreuung von Schulkindern über die reinen Schulzeiten hinaus gestellt. „Seitdem haben wir unsere Angebote stetig verbessert – trotz aller finanziellen Schwierigkeiten haben wir hier einen Schwerpunkt gesetzt“, erklärt Bürgermeisterin Silvia Nieber – sie zeigte sich gestern hocherfreut über die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz darauf. Es muss nicht immer eine Großstadt sein, um gute Angebote für Familien zu machen.“

Herausgestellt wurde Bad Münder in Berlin für das Konzept der „Nachmittags- und Ferienbetreuung“. In enger Zusammenarbeit mit den Lokalen Bündnissen in den Ortsteilen waren von 2004 an kontinuierlich Angebote zur Nachmittagsbetreuung an den Grundschulstandorten aufgebaut worden. „Und zwar zunächst in den Ortsteilen, um die Standorte durch das zusätzliche Angebot zu stärken“, erinnert Nieber. Weiteres Standbein ist die verlässliche Betreuung in den Schulferien, die in diesem Jahr erstmals auch Betreuungsmöglichkeiten in den Nachmittagsstunden vorsieht.



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