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Vor Gericht: Bewährung für Vater

Falschgeld: Haft für Sohn

Auhagen/München (mv). Vor dem Münchner Amtsgericht sind vorgestern zwei Auhagener sowie ihr Komplize aus dem Rheinland wegen gemeinschaftlicher Verbreitung von Falschgeld zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Der Schuldspruch der Schöffenrichter hat für Vater (63) und Sohn (33) aus der Seeprovinz unterschiedliche Auswirkungen: Während Junior als Hauptakteur des Blüten-Trios zweieinhalb Jahre hinter Gitter muss, erhielt der Senior als Randfigur nur 15 Monate Haft auf Bewährung - ebenso der Komplize (66) aus Erkelenz bei Mönchengladbach. Alle drei räumten im Prozess die Vorwürfe ein. Von März bis Juni 2006 hatte der 33-Jährige gefälschte 100- und 50-Euro-Scheine im Nennwert von etwa 22 000 Euro in Umlauf gebracht. Ermittler hatten dem Trio mit einem Scheingeschäft eine Falle gestellt. "Mein Mandant ist mit einem blauen Auge davongekommen", sagt Oliver Laxner, Verteidiger des Sohnes. Dessen Geständnis sei Grund für die Milde der bayerischen Richter gewesen. Laxner zufolge wurde der 33-Jährige aus Geldnot zum Blütenhändler.



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