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Falsche Polizisten in Springe aktiv

SPRINGE. Mindestens 13 mal haben sich Gauner in Springe am Dienstag per Telefon als falsche Polizeibeamte ausgegeben – und wollten auf diese Weise Geld oder Wertsachen erbeuten. Doch die Opfer sind misstrauisch geworden – und haben sich an die echte Polizei gewandt, um nachzufragen, ob das so seine Richtigkeit habe.

Hatte es natürlich nicht. Laut Hartmut Retzlaff, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, haben sich die Männer als Beamte der Springer Kriminalpolizei ausgegeben, die angeblich einem Hinweis von zwei festgenommenen Bulgaren per Telefon nachgehen würden. Demnach fragten sie die Angerufenen nach möglichen Tresoren und Goldbarren. „Alle haben richtig reagiert und sich an die Polizei gewandt“, lobt Retzlaff das Verhalten der angerufenen Springer. Dass die Masche in Springe funktioniert hat, kann er dennoch nicht ausschließen – immerhin könnten die Gauner weitere Springer angerufen haben, die sich allerdings nicht bei der Polizei rückversichert haben.

In jedem Fall rät Retzlaff aber zu äußerster Vorsicht, wenn vermeintliche Kriminalbeamte sich per Telefon über Wertsachen erkundigen. Im Zweifelsfall sei es richtig, sich bei der Polizeiwache rückzuversichern.




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