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Fakten

Zu drei "zukunftssichernden Strukturfragen" hat die Landessynode folgende Arbeitsergebnisse protokolliert (formelle Beschlüsse waren nicht vorgesehen, sie gab es auch nicht). Offen ist noch, in welcher Form diese Willensbekundungen auf der letzten Sitzung in dieser Wahlperiode Mitte November an die im kommenden Jahr zu wählende neue Synode übergeben werden. Nach Auskunft von Synodalpräsident Joachim Liebig könntedas zum Beispiel in Form einer "Entschließung" passieren.

Landeskirchenamt: Die vakante Stelle des Präsidenten soll mit einem Juristen besetzt werden, der ausgewiesenermaßen hohe Qualifikationen auch in Sachen Verwaltung und Betriebswirtschaft hat. Denn: Die Stelle des Verwaltungsleiters soll wegfallen. Gestrichen werden soll künftig auch die Stelle des Theologischen Oberkirchenrates (also nachAusscheiden des gegenwärtigen Amtsinhabers Werner Führer, um den ein Rechtsstreit tobt). Damit würde die Kirchenleitung von drei auf zwei Personen verringert. Für den Bischofs wird eine Wahl auf Zeit vorgeschlagen. Aufsichtsbezirke: Die Zahl der Aufsichtsbezirke soll von vier auf zwei (Ost und West) reduziert werden. Die Stellen der zwei Oberprediger würden entfallen. In Bückeburg und Stadthagen gäbe es dann noch jeweils eine Art leicht hervorgehobenen Hauptpastor. Dieser soll in Bückeburg ausdrücklich nicht der Landesbischof sein. Pfarrstellen: Bei der Beauftragung von Pastoren mit Sonderaufgaben zusätzlich zu ihrer Gemeindearbeit soll mehr formelle Klarheit hergestellt werden. Zudem solle über mögliche Aufgabenteilungen benachbarter Kirchengemeinden nachgedacht werden. Alle Stellen sollen erhalten bleiben. ssr Oberkirchenrats-Stelle soll weg

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