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Fahruntauglich: Rentner verliert Führerschein

Springe. Beweist ein Gutachten, dass ein älterer Autofahrer andere Verkehrsteilnehmer durch seine Fahrweise behindert oder gefährdet, darf ihm der Führerschein entzogen werden. So entschied das Verwaltungsgericht Düsseldorf (Az. 4 L 484/15).

Der Fall: Ein 95-Jähriger wollte rückwärts aus einer Parkbox fahren. Nach eigenen Angaben verwechselte er dabei die Pedale und beschleunigte ruckartig in die falsche Richtung. Dabei setzte er seinen Wagen an einen Baum, seine Frau auf dem Beifahrersitz verletzte sich leicht am Bein. Die Führerscheinbehörde ordnete daraufhin eine Fahrt mit einem Gutachter an. Dieser beurteilte den betagten Fahrer als verkehrsuntauglich. Der Mann musste deshalb seinen Führerschein abgeben, womit er jedoch nicht einverstanden war.

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf gab der Behörde recht. Sie muss einem Fahrer die Fahrerlaubnis entziehen, wenn seine Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Der Rentner habe während der 30-minütigen Fahrt mehrfach gravierend gegen zahlreiche Verkehrsregeln verstoßen.




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