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Fahrer entschuldigt sich mit Blumen bei Gülle-Opfer

Bei Frieda Dolle in Eimbeckhausen geben sich momentan die Gutachter die Klinke in die Hand. Kein Wunder, sollen sie doch einen mehr als ungewöhnlichen Schaden begutachten - einen, der entsteht, wenn 20 000 Liter Gülle einen Keller fluten. Trotz des Einsatzes einer Reinigungsfirma stinke es im Haus noch immer, sagt Enkelin Leonie Herzfeldt: "Jetzt riecht es eben nach Gülle und Chemikalien."
Nachdem ein Tanklaster am 19. März in einer Kurve umgekippt und gegen Dolles Haus geprallt ist, sei die 76-Jährige froh, dass jetzt langsam ein wenig Ruhe einkehre. Wie hoch der Schaden am Haus indes ist, steht noch nicht fest. Die Polizei hat indes ihre Ermittlungen abgeschlossen. Dem Fahrer sei keine Straftat nachzuweisen gewesen, da es für den Unfallhergang keine Zeugen gegeben habe. Für den Verstoß "Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit" werde wohl ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro fällig. Dennoch stand der Fahrer vor Kurzem mit einem Blumenstrauß bei Frieda Dolle vor der Tür, um sich zu entschuldigen. Vielleicht helfen ja die Blumen etwas über den üblen Geruch hinweg.




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