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Fachkundige Führung durch die Süntelbuchen

BAD MÜNDER. Zum Deistertag am Sonntag, 7. Mai, stehen auch Bäume im Mittelpunkt, die den Namen des anderen großen heimischen Höhenzuges im Namen führen: die Süntelbuchen. Die Ortsgruppe Bad Münder im Heimatbund Niedersachsen wird ihre Pforte in das Süntelbuchenarboretum öffnen.

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Auf der 11 000 Quadratmeter großen Fläche stehen rund 90 dieser stark bedrohten Bäume, einer regionalen Variante der Rotbuche. Einst waren die glockenförmig wachsenden Baumriesen im Gebiet des Süntels und Deisters weit verbreitet. Im Winter 1842/43 kam es jedoch zur fast vollständigen Ausrottung dieser Naturwunder, da man das krumm gewachsene Holz zu nichts nutzen konnte. Weniger als 40 alte Exemplare haben die Zeit überdauert, bis man sich vor 50 Jahren entschloss, diese Bäume wieder gezielt zu vermehren.

Das Süntelbuchenarboretum „Am Steinriepen“ liegt am Deisterhang oberhalb von Nettelrede und Luttringhausen. Die ältesten dort wachsenden Bäume sind 45 Jahre alt und haben Durchmesser von bis zu zehn Metern. Neben den bekannten grünblättrigen Exemplaren stehen dort auch seltene mit roten Blättern. Es sind natürliche Kreuzungen zwischen zwei Süntelbuchen und Blutbuchen.

Das Arboretum ist am Deistertag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An diesem Tag werden Mitglieder des Heimatbundes auch regelmäßig zu Führungen eingeladen und auf Besonderheiten der Süntelbuchen im Arboretum eingehen. www.suentelbuche.info



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