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Exten-Rinteln stellt nach 15 Minuten das Spielen ein

Handball (mic). In der WSL-Oberliga kam die HSG Exten-Rinteln beim Titelaspiranten SV Eintracht Bad Salzdetfurth ganz böse unter die Räder und wurde mit einer 43:24-Klatsche auf die Heimreise geschickt.

Vor allem der undisziplinierte Auftritt der Weserstädter schmeckte dem HSG-Vorsitzenden überhaupt nicht. "So habe ich das Team noch nicht erlebt", schimpfte Christian Winter. Dabei begann die Deppe-Sieben gut und konnte über ein 3:3, 5:5 und 7:7 (15.) die Begegnung offen gestalten. Doch in der Folgezeit stellte die HSG-Crew das Handballspielen total ein und kassierte zahlreiche Zeitstrafen wegen Meckerei. Zudem bekam die Abwehr den cleveren Eintracht-Spielertrainer und exzellenten Werfer, Goran Krka (14 Tore), trotz Kurzdeckung nie in den Griff. Über ein 12:7 zog der SV zur 21:14-Pausenführung davon. Auch eine lautstarke Halbzeitansprache von HSG-Trainer Bernd Deppe brachte keine Besserung. Die Weserstädter agierten langsam, disziplinlos und ballunsicher. Über ein 29:16 und 34:19 beendete der Christian Ruhe (7 Tore) das Eintracht-Schützenfest zum 43:24. HSG: Ermakov 3, Klaue 6, Winter 5, Focke 4, Kortemeier 3, Ahrens 2, Grohn 1.




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