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Bauausschuss informiert sichüber Umbau des städtischen Gebäudes an der Deisterstraße

Ex-Asylbewerberheim: "Das rechnet sich gut"

Rodenberg (bab). Die Stadt muss für den Umbau des ehemaligen Asylbewerberheims mehr bezahlen als angenommen. Grund war die Statik des nun städtischen Gebäudes mit der Adresse Deisterstraße 17. Um größere Räume zu erzeugen, mussten neue Stützen und Träger eingebaut werden, die zusätzlich durch ein eigenes Fundament stabilisiert werden mussten.

Der Bauausschuss besichtigt die künftigen Räume der Firma Eurofl

"Wir hatten statische Probleme, das hat uns die Preise verhagelt", erklärte Stadtdirektor Uwe Heilmann den Ratsmitgliedern. Nicht nur die Mitglieder des Bau- Planungs- und Gewerbeausschusses des Rates der Stadt interessierten sich für den Baufortschritt, auch andere Rodenberger Politiker hatten sich an der Deisterstraße beim Ortstermin des Gremiums eingefunden. "Die Statik hat uns 12 000 Euro mehr gekostet, weil wir große Büros produzieren mussten", sagt Heilmann und nennt noch weitere Gründe, die die Umbaukosten von geplanten 137 000 Euro auf 167 000 Euro ansteigen ließen. So sei beispielsweise eine Garage gekauft worden, die der künftige Mieter des ersten Stockwerks benötige. Der Mieter ist die Rodenberger Firma Euro-Flansch. Und das obere Stockwerk ist nahezu bezugsfertig. "Ich denke, das ist gut gelungen", sagt Jörg Döpke vom Bauamt zur Architektur. Die Stahlkonstruktionen, mit denen die tragenden Wände abgefangen worden seien, habe man optisch sichtbar eingebaut. Passend zum Bodenbelag sind sie dunkelblau lackiert. In eine neue Heizungsanlage samt Heizkörpern, neue Elektroinstallationen und einige neue Fenster hat die Stadt ebenfalls investiert. Auch alle notwendigen sanitären Anlagen sind neu. Im Unteren Stockwerk entstehen zwei Sitzungsräume, eine Cafeteria, Toiletten und Duschen sowie der Raum, den das "Backhaus Aktiv" mieten will. Dessen Betreiberin Marlies Weigelt soll künftig die Hausmeistertätigkeit für das städtische Gebäude übernehmen, so Heilmann. Sie sei auch zuständig für die Koordination und die Vergabe der beiden Sitzungszimmer. Ein kleinerer und ein mehr als 40 Quadratmeter großer Sitzungsraum sollen politischen Gremien und Vereinen Platz bieten. Entsprechende Stühle und Tische müssen noch angeschafft werden, ebenso wie die Einrichtung für die angrenzende Cafeteria. Wie die Verwaltung mitteilte, plant sie den Abschluss der Bauarbeiten Mitte April. Heilmann kündigte an, dass die Stadt sich auch das Gelände rund um das Haus vornehmen will, was auch zu den Mehrkosten beitragen wird. Rund 6000 Euro veranschlagt der Stadtdirektor für das Mineralgemisch, das für die Straßenausbesserung benötigt wird. Wie Döpke hinzufügt, werden später auch Straßenlaternen installiert und die Fußwege befestigt. Die Kosten lohnen sich offensichtlich. "Das Objekt rechnet sich gut", sagte Heilmann. "Wir haben mehr Mieteinnahmen, als wir uns vorher vorgestellt haben." Der Stadtdirektor ist zufrieden mit der Entscheidung, das Haus zu erhalten. "Ich war einer von denen, die es mal abreißen wollten, das gebe ich offen zu", erinnerte er sich. Aber das Ergebnis, das er sehe, bestätige, dass es richtig gewesen sei, das Gebäude umzubauen. Bauausschussvorsitzender Friedrich Hardekopf (CDU) teilt diese Auffassung. Auch er äußerte sich lobend über die Verwandlung des zuvor schmucklosen in ein attraktives Gebäude.



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