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Verein für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen behält den Vorstand wie gehabt

Europa in der Kommune

Hameln. „Die Kommunen haben einst die Partnerschaften ihrer Städte zur gegenseitigen Völkerverständigung eingerichtet, wir Bürger müssen sie mit Leben füllen“, stellte der Vorsitzende fest. Seit sechs Jahren bekleidet Wolfgang Weber den Vorstandsposten für den Hamelner Verein für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen. Für zwei weitere Jahre wurde er nun einstimmig, von den anwesenden Mitgliedern der jährlichen Mitgliederversammlung, wiedergewählt. Die Vorstandsriege vervollständigen Bernadeta Klünder als stellvertretende Vorsitzende, Martin Hucks als Schatzmeister und Bruno Klenke als Schriftführer. Das Trio wurde ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Bernadeta Klünder kandidierte nur für ein Jahr.

Autor:

Birgit Sterner

Sinn und Zweck des Vereins, der 1999 gegründet wurde, ist es, gemeinsam mit der Stadt Hameln die Städtepartnerschaften sowie internationale Beziehungen auf jugendpflegerischen, sportlichen, kulturellen, gesellschaftlichen und schulischen Gebieten zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu fördern. Zu den Partnerstädten gehören Saint-Maur-des-Fosses (F), Torbay (GB), Quedlinburg (D) und Kalwaria Zebrydowska (PL).

Mit fünf Neuzugängen hat der Verein, laut Weber, derzeit 86 Mitglieder. Die langjährige Geschäftsführerin Gudrun Weigt ist im November 2014 nach 20 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Stelle bei der Stadt Hameln ist derzeit ausgeschrieben. „Im Januar werden wir wissen, wer es sein wird“, sagte Weber. Weigt versieht derzeit als 18- Stunden-Kraft noch Teile ihres ehemaligen Jobs.

Neben den zahlreichen etablierten Begegnungen, wie zum Beispiel den Schüleraustauschen in die Partnerstädte, war der Höhepunkt der internationalen Begegnungen in diesem Jahr die organisierte Bürgerreise von Hamelnern Bürgern nach Kalwaria. Im Advent wird die französische Gesangsgruppe „Amicallend“ erstmalig Hameln für ein Wochenende besuchen. Ein künftiger Austausch mit einer Hamelner Chanson-Gesangsgruppe auf kultureller und musikalischer Ebene wird angestrebt. Die Französinnen und Franzosen werden in Hamelner Gastfamilien untergebracht. „Wir brauchen auch immer wieder neue Anreize, um die Städtepartnerschaften und internationalen Beziehungen wirksam zu pflegen und auszubauen“, ermunterte der erste Vorsitzende seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter auf, sich mit eigenen Ideen einzubringen.

Der Vorstand mit Gudrun Weigt (2. v. li.)

und Wolfgang Weber (Mitte).

git




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