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The Lords beim Rundfunksender „Radio Aktiv“

Euer Lordschaft in Hameln

Sie tourten unter anderem mit Top-Bands wie The Who, The Kinks, The Beach Boys sowie The Moody Blues und spielten als erste Beatband Westeuropas im Ostblock. Immer noch legendär: Vor 25 000 Konzertbesuchern rockten The Lords 1967 das Legia-Stadion in Warschau. Mit 12 Top 40-Hits und mehr als sieben Millionen verkauften Platten avancierte die Gruppe in der Zeit von 1965 bis 1969 zu „Deutschlands Beatband Nr. 1“. Allein der Song „Gloryland“ stand 1967 sieben Wochen in den Top 10 – der wohl bekannteste Hit „Poor Boy“ erreichte Goldstatus und wurde von vielen Bands gecovert. Doch man ruht man sich nicht auf den Erfolgen früherer Jahre aus. Nach dem Motto „Stillstand ist Rückstand“ veröffentlichte das Quartett im März dieses Jahres ein Album, das auf den Namen „Now More Than Ever!“ hört. So wurde diesmal nicht altes Songmaterial überarbeitet und auf Hochglanz poliert, sondern 13 nagelneue Titel eingespielt.

Im Rahmen einer bundesweiten PR-Aktion machte die Band auch einen Abstecher nach Hameln und besuchte den lokalen Radiosender „Radio Aktiv“, wo sie Moderator Pablo Blaschke eine Stunde Rede und Antwort standen.

„Wir haben in 120 Titel reingehört und uns dann letztendlich für 13 entschieden, erklärte Lord „Leo“. So erfuhren die Hörer unter anderem auch, dass man sich damals den Markt mit den Rattles geteilt, aber keineswegs eine Feindschaft bestanden hat. „Am liebsten waren wir mit The Who unterwegs, die haben während der Tour nur Blödsinn gemacht“, lachte Lord Bernd.

Gern denkt die Formation auch an die Auftritte in Hameln zurück. „Wir haben schon mehrmals in der Rattenfängerstadt gespielt, vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr wieder“, so Gitarrist Jupp Bauer.

„Falls wieder das Hamelner Pflasterfest stattfinden sollte, behalten wir das im Auge“, verdeutlichte Pablo Blaschke, der den Hörern im Rahmen der Sendung fast alle Songs aus dem neuen Album der Lords vorstellte.

NDZ exklusiv: Die Lords nehmen Moderator Pablo Blaschke in ihre Mitte. Von links: Phillippe Seminara, „Leo“ Lietz, Pablo, Bernd Zamulo, Jupp Bauer.




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