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Gebäude ab November illuminiert

Es werde Licht - für die Stadtkirche wird's bald wahr

Bückeburg (rc). Schloss, Schlosstor und Marktplatz erstrahlen bereits im Licht des Illuminationsprojektes, das Bückeburger Stadtmarketing und Stadt vorantreiben, um ins Auge fallende Gebäude der Stadt besser und schöner ins Licht zu rücken. Als nächstes ist jetzt die Stadtkirche an der Reihe, mit ihrem Giebel im Stil der Weserrenaissance eine der schönsten Kirchen Norddeutschlands.

Noch in diesem Monat werden die Elektriker anrücken, Kabel ziehen und die Leuchten anbringen, denn bereits mit Beginn der Weihnachtszeit soll das zwischen 1611 und 1615 errichtete Gebäude im neuen Glanz erstrahlen. "Wir wollen die Atmosphäre in dieser wunderschönen Stadt verändern, den  Wohlfühl-Charakter betonen, Bürgern und Touristen eine bessere Orientierung geben und auch die Sicherheit erhöhen", sagten Bürgermeister Reiner Brombach, BSM-Chef Sønke Lorenzen, BSM-Vorstand Horst Tebbe, Landesbischof Jürgen Johannesdotter und Kirchenvorstand Klaus-Dieter Vogt während eines Pressegesprächs im Rathaus. Mit der Beleuchtung von Schloss, Schlosstor und Markt sowie der angrenzenden Gassen sei dies bereits gelungen. Um die Stadtkirche ins "rechte Licht zu rücken", wird die Fassade von einigen Häusern auf der gegenüberliegenden Seite her angestrahlt und bestimmte, herausragende Ornamente betont. Außerdem werden die Strahler auch noch rechts und links in die beiden Durchgänge neben der Kirche hineinleuchten, die derzeit noch relativ dunkel sind. Zusätzliche Bodenstrahler werden weitere Glanzpunkte der Fassadengestaltung betonen. Wegen der schweren Sandsteinplatten rund um die Kirche herum - ihre Aufnahme und Neuverlegung wäre viel zu teuer - werden im hinteren Bereich vorhandene Straßenlaternen genutzt, um von dort die Kirche anzuleuchten. Neben dem Hinguckeffekt versprechen sich die Initiatoren eine deutliche Erhöhung der Sicherheit. In der Vergangenheit hatte die Stadtkirchengemeinde immer wieder damit zu tun, dass die wertvollen Fenster der Kirche mit Steinen eingeworfen wurden. Die Illuminierung der Stadtkirche kostet 15 000 Euro. Eingebaut werden energiesparende Niedervoltleuchten. Die Folgekosten, den Strom, zahlt die Stadt. Gebaut wird von Mews-Elektrotechnik. Lorenzen: "Wir denken auch an die heimische Wirtschaft." Im Gesamtkonzept der Illuminierung der Stadt, entworfen von Anke Deeken vom Planungsbüro Lepère aus Bremen, sollen noch weitere hervorstechende Einzelgebäude im Stadtbild nachts beleuchtet werden. Vorgesehen sind unter anderem das Heimatmuseum, die Stadtbücherei, der Bahnhof, der vom Schlosstor aus gut zu sehen ist, oder aber weitere Einzelgebäude insbesondere an der Langen Straße. Da - wie überall - das Geld knapp ist, wird dieses Konzept mittel- und langfristig umgesetzt, sagten Lorenzen und Brombach. Übrigens: Die vier Fenster im Bereich der Stadtkirchen-Sakristei sollen 2009 saniert werden, dann sind bis auf das Portal alle Fenster erneuert. Das gesamte Portal harrt noch der Sanierung, allerdings fehlen der Landeskirche hierfür die Mittel. Der Bischof: "Das wird mein Nachfolger machen müssen."




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