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Erstauflage der „Heimatgrüße aus der Grafschaft Schaumburg“ vor 100 Jahren

„Es ist aber in unseren Dörfern sehr still geworden“

Grüße aus der lieben, teuren Schaumburger Heimat will dieses Blatt Euch bringen“, kündigte Schriftleiter Velbinger in der Startausgabe einer im März 1915 neu aufgelegten Info-Schrift an. „Denn diese Heimat liebt Ihr, an dieser Heimat hängt Ihr, für diese Heimat kämpft Ihr und, wenn es sein muss, für diese Heimat sterbt Ihr“. Adressaten der monatlich erscheinenden Hefte waren die in Belgien, Frankreich und Russland kämpfenden Soldaten. Der seit August 1914 tobende Erste Weltkrieg war grausamer und verlustreicher, als dies vom kaiserlichen Generalstab vollmundig vorausgesagt worden war. Der anfangs schnelle Vormarsch war ins Stocken geraten. Statt Sieges- und Erfolgsmeldungen bekamen die Angehörigen zu Hause immer öfter Todes- und Vermisstenanzeigen zu lesen.

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Autor:

Wilhelm Gerntrup


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