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Bauausschuss empfiehlt den Bau eines neuen Carports, die Reparatur der Steintreppe und Pflasterarbeiten

Es gibt viel zu tun am ehemaligen Schulhof

Liekwegen (gus). Auf dem ehemaligen Liekweger Schulhof gibt es einiges zu tun – auch abseits der Turnhallensanierung. Was genau, ist im Bauausschuss der Gemeinde Nienstädt erörtert worden. Sobald die Außenarbeiten an der Halle abgeschlossen sind und auch die behindertengerechte Rampe am Seiteneingang erstellt worden ist, soll die Pflasterung direkt vor dem Gebäude erneuert werden.

Nicht vorrangig wegen der Bauarbeiten hat es Schäden gegeben. Dort hatte einst ein großer Baum gestanden, dessen Wurzeln die Pflastersteine angehoben haben. Außerdem ist geplant, die Treppe an der Schulstraße zu erneuern und die Sandsteinmauer wieder gerade zu rücken. Im Winter erhöhe der am Schulhof aufgehäufte Schnee den Druck auf das Bauwerk, sodass die Steine zur Straße gedrückt werden.

Uneinig waren sich die Mitglieder des Bauausschusses über das Versetzen der Holzgaragen vor der Turnhalle. Gemeindedirektor Rolf Harmening erklärte, die Carports sollten nicht mehr den Blick auf die Sporthalle verdecken. Dirk Röbke (SPD) sagte, er sehe nicht, warum dies unbedingt geschehen muss. Wolfgang Hoppe (CDU) sprach sich indes fürs Versetzen aus.

Kurt Schmidt (SPD) waren die veranschlagten 10 000 Euro zu viel Geld für ein neues Carport-Konstrukt. Denn Harmening hatte auch dargelegt, dass das Ab- und Aufbauen des alten Holzbauwerks teurer würde als der Kauf und Aufbau eines Neuen. Mehrheitlich einigten sich die Ausschussmitglieder auf einen neuen Carport, der mit der Rückwand zur Schulstraße, also um 90 Grad gedreht, postiert werden soll.

Die Frage, warum die Holzunterstände so wichtig sind, beantwortete der Gemeindedirektor eindeutig: Sowohl die Jugendfeuerwehr als auch der Mieter des benachbarten Hauses benötigen die Carports. Diese seien ursprünglich nicht von der Gemeinde errichtet worden. Nun müsse diese dennoch Ersatz schaffen, wenn sie die Unterstände versetzen will. Alle Vorhaben müssen noch vom Rat abgesegnet werden.




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