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„Es gibt Interessenten für die ehemalige Grundschule“

BAD MÜNDER. „Es gibt Interessenten für die ehemalige Grundschule an der Kellerstraße“, sagt Bürgermeister Hartmut Büttner. Viel mehr wolle er zum aktuell jedoch nicht verraten. Erst Mitte November werde die Öffentlichkeit wohl mehr erfahren, denn dann soll das Entscheidungsverfahren in den politischen Gremien beginnen.

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Autor:

Mira Colic

Bis zum 15. November, erklärt Büttner, habe man den Interessenten Zeit gegeben, ihre Konzepte einzureichen. Für den Bürgermeister ist klar: „Wir dürfen diesen Leerstand in zentraler Lage nicht kultivieren, wir müssen an der Stelle weiterkommen.“ Im Dezember sollen dann die eingereichten Konzepte bewertet und beraten werden, „um die Weichen für eine Entscheidung Anfang 2017 zu stellen“. Bereits vergangene Woche hatte Büttner im Gespräch mit dieser Zeitung angedeutet, dass er sich auch eine städtische Nutzung des Areals durchaus vorstellen könne.

Schon im Vorfeld des Umzugs der Grundschule hatte es Ideen gegeben, wie die Fläche, die Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah (CDU) einmal als „Filetstück“ bezeichnet hat, genutzt werden könne. Dabei war auch der Vorschlag aufgekommen, dort Wohnungen zu bauen, speziell für Senioren geeignete, was sich durch die Lage mitten im Ort durchaus anbieten würde. Auch Büttners Gedanken scheinen in Richtung Wohnnutzung zu gehen. Nicht mehr thematisiert wurde hingegen die Idee von Helmuth Mönkeberg (proBürger), der vorgeschlagen hatte, dass die Verwaltung ihren Sitz dorthin verlegen könne.

Die Vermarktung an dieser Stelle gilt aufgrund mehrerer Faktoren als schwierig: Grundsätzlich seien ehemalige Schulgebäude schwer zu verkaufen, wie Kämmerer Marcus Westphal erst vergangene Woche in der Finanzausschusssitzung gesagt hatte. In diesem speziellen Fall kommt jedoch noch hinzu, dass die Turnhalle und das Museum erhalten bleiben sollen. Das Grundstück müsste also geteilt werden.

Vor zwei Jahren, als die Entscheidung für den Umzug der Grundschule an die Wallstraße gefallen war, waren sich alle Parteien einig, dass die Vermarktung so schnell wie möglich angegangen werden müsse, doch passiert ist in der Zeit – zumindest für die Öffentlichkeit sichtbar – nicht viel. Auch die Einrichtung eines runden Tisches, an dem Ideen gesammelt werden sollten, hat nie stattgefunden.



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