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Kulturförderkreis Salzhemmendorf hofft auf gutes Wetter beim Jazz-Frühschoppen

Es geht auch ohne Stellvertreter

Salzhemmendorf. Auch im 29. Jahr seines Bestehens hat der 1986 gegründete Kulturförderkreis Salzhemmendorf ein vielfältiges Programm zusammengestellt, um die Region mit anspruchsvollen Veranstaltungen zu beleben. Darüber hinaus bleiben die Vorstandsmitglieder den Vereinsmitgliedern in ihrer bisherigen Konstellation erhalten, sie wurden einstimmig wiedergewählt. „Motiviert möchten wir unsere Arbeit fortsetzen“, betonte Ernst-August Bremer in der Jahreshauptversammlung des 105 Mitglieder zählenden Vereins.

Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden ist nach wie vor vakant, da sich auch diesmal niemand bereit erklärte, diesen Posten zu übernehmen. Die Kassenführung bleibt in den bewährten Händen von Jörg Seegers, der seit 26 Jahren als Schatzmeister fungiert. Marion Fich bleibt Schriftführerin. Dem Beirat gehören Elke Günther, Ilse Füllberg, Annette Bremer und Reinhold Breyer an. Zum Kassenprüfer wurde Eckhart Füllberg gewählt.

In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende unter anderem an das Neujahrskonzert mit dem „Bremer Salonorchester“, an die Tucholsky-Lesung mit Clemens von Ramin, an die Kabarettveranstaltung mit der „Leipziger Pfeffermühle“ und an die Lesung „Weihnachten bei den Buddenbrooks“. Der beliebte Jazz-Frühschoppen im Park der Domäne Eggersen fiel im vergangenen Jahr wortwörtlich ins Wasser. „Leider hatte uns der Regen einen dicken Strich durch die Rechnung gezogen“, bedauerte Bremer. Umso mehr freue er sich auf die diesjährige Veranstaltung mit den „Blackpoint Jazzmen“ aus Hannover.

Bei der Programmauswahl für dieses Jahr wurde wie immer auf etwas ausgefallene Veranstaltungen geachtet, die nicht jeder Kulturverein der Region anbietet. Gestartet wird literarisch am Sonntag, 12. April, um 17 Uhr. Clemens von Ramin, Rezitator, Sprecher und Filmschauspieler aus Hamburg, liest unter dem Motto „Überall ist Wunderland“ Werke von Joachim Ringelnatz. Nathalie Böttcher begleitet die Lesung auf dem Akkordeon. Beide Künstler waren bereits im März vergangenen Jahres gern gesehene Gäste des Kulturförderkreises. Auch diesmal findet die Veranstaltung wieder im Scheunencafé der Mosterei Ockensen statt.

Der Jazz-Frühschoppen wird am Sonntag, 28. Juni, ab 11 Uhr ausgerichtet. Am Samstag, 5. September, 20 Uhr, wird es im Scheunencafé Ockensen turbulent, witzig und märchenhaft zugehen. Dafür sorgt das Magdeburger Kabarett „Die Kugelblitze“ mit der Aufführung des musikalischen Kabarettmärchens „Alice im Widerstand – oder der totale Teilzeitkrieg“. Im Advent soll entweder ein Konzert stattfinden oder eine heitere, besinnliche und mit Musik untermalte Lesung unter dem Motto „Alle Jahre wieder – Und wer nimmt Oma?“ Akteure sind die WDR 4 Moderatorin Katja Franke und der ukrainische Konzertgitarrist Fedor Volkov. sto

Die Vorstands- und Beiratsmitglieder, v. li.: Ilse Füllberg, Elke Günther, Reinhold Breyer, Jörg Seegers und Marion Fich. Im Vordergrund Annette Bremer und Ernst-August Bremer.sto




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