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Hubschraubermuseum wird erweitert

Erster Spatenstich soll noch im Dezember sein

Bückeburg (rc). "Es geht schrittweise voran, wenn auch zäh." Mit diesen Worten hat der Vorsitzende des Hubschrauberzentrums, Oberst a.D. Wolfgang Raschke, die Fortschritte bei der Umsetzung des Erweiterungsbaus des Hubschraubermuseums umrissen. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge wird aber noch im Dezember dieses Jahres der erste Spatenstich erfolgen, ursprünglich war der für November geplant worden.

Der Winter soll dann für Vorarbeiten auf dem Gelände an der Ecke von Sabléplatz und Bahnhofstraße genutzt werden, ehe es dann im Frühjahr richtig zur Sache geht. Ein Bodengutachter hat empfohlen, zunächst die Frostperiode abzuwarten, da der Untergrund erheblich verdichtet werden muss, um das Gebäude sicher tragenzu können, sagte Raschke im Gespräch mit unserer Zeitung. Er rechnet damit, dass der Erweiterungsbau dann sehr schnell realisiert werden kann. Sechs Monate Bauzeit sind veranschlagt: "Im Grunde ist es ein ganz einfaches Gebäude mit viel Glas und Stahl und ohne Schnörkel." Derzeit ist der Verein Hubschrauberzentrum als Träger des Erweiterungsbaus dabei, die letzten vertraglichen Details mit dem Architekturbüro festzuzurren. In eineinhalb Wochen sollen die Verträge unterschrieben werden. Es geht noch darum, dass der vereinbarte Kostenrahmen tatsächlich eingehalten wird und um die Frage, wie bei ungeplanten Kostensteigerungen verfahren werden kann. Wie Raschke sagte, hat der Verein so gut wie keine Reserven, um eventuelle Mehrkosten aufzufangen. Zwar führe er weiter Gespräche mit der Industrie und weiteren potenziellen Sponsoren, um hier und da noch weitere Spenden einzusammeln. Bisher aber vergeblich: "Ich habe den Eindruck, dass sie zunächst abwarten, dass wir anfangen zu bauen." Während der Bauphase hofft Raschke noch auf die "eine oder andere Naturalspende" von Bauunternehmen oder Zulieferern. Der Erweiterungsbau ist auf 2,52 Millionen Euro kalkuliert, die Hälfte des Geldes erhält das Museum als Zuschuss aus Fördertöpfen der EU. Nach der Vertragsunterzeichnung soll umgehend der Bauantrag eingereicht werden. Anschließend sollen die Ausschreibungen erfolgen. Änderungen von Flächennutzungs- oder Bebauungsplan sind nicht notwendig, sodass keine zeitlichen Verzögerungen zu erwarten sind.




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