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„Im Cronsbruche“: Erschließung kann beginnen

Erster „Eschenweg“ der Samtgemeinde

Seggebruch. Seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen für das Neubaugebiet „Im Cronsbruche“. Die Weichen für den Baubeginn der Erschließungsstraße sind jetzt im Gemeinderat gestellt worden.

Eigentlich hätte sich dies noch verzögert, weil der Rat im Mai zwar den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst hatte, der ausgewiesene Teilplan für Regenrückhaltebecken und Kompensationsflächen aber im aktuellen Flächennutzungsplan der Samtgemeinde noch als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen ist. Darum müsse zunächst der Flächennutzungsplan geändert werden, ein entsprechendes Verfahren ist bereits eingeleitet, erklärte Seggebruchs Gemeindedirektor und Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz.

Um die Umsetzung der Erschließung aber nicht länger zu verzögern, ist für das Neubaugebiet ein sogenannter vorzeitiger Erschließungsbeginn beschlossen worden. Unter gewissen Umständen und wenn kein Konfliktpotenzial besteht, kann der Rat so etwas entscheiden. Im Rahmen der vorzeitigen Beteiligung öffentlicher Belange seien jedenfalls keine unüberwindlichen Nutzungskonflikte zu erkennen gewesen, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Weil die Pflanzinseln an der Erschließungsstraße mit kleinkronigen Hochstämmen – Ahorn oder Rubinie – bestückt werden sollen und die Straßen in den bislang letzten beiden Neubaugebieten nach ihrer Bepflanzung benannt wurden, soll dieses Verfahren nun fortgesetzt werden. Da es einen Ahornweg aber bereits in Nienstädt gibt, haben sich die Ratsmitglieder jetzt einstimmig auf „Eschenweg“ geeinigt – diesen Namen gebe es samtgemeindeweit noch nicht.kil

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