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Die Abgänger von 1968 planen ein Wiedersehen in zwei Jahren

Erster Blick aufs Schuljubiläum

Lauenau (nah). Ein Klassentreffen genau 40 Jahre nach der Schulentlassung hat für angeregte Diskussionen gesorgt. Die ehemaligen Pennäler, die 1968 mit der Mittleren Reife der damals noch zehnklassigen Albert-Schweitzer-Schule den Rücken kehrten, nahmen unversehens das bevorstehende 100-jährige Bestehen der Einrichtung ins Visier. Ihr Plan: Spätestens dann soll es ein erneutes Wiedersehen geben.

Bisher haben sich die früheren Klassenkameraden, von denen die meisten noch in der Region wohnen, eher viel Zeit gelassen. Ein erstes Mal kamen sie nach 25 Jahren zusammen; nun jährte sich die Schulentlassung zum 40. Mal. "Schade eigentlich", befand Mitorganisatorin Karin Baum, die heute in Dänemark lebt. Umso mehr freute sich die Gruppe, dass mit Erwin Hollmann auch der ehemalige Mathematik- und Klassenlehrer nach Lauenau gekommen war. Beim Stöbern in alten Unterlagen hatte Baum in dem vor einigen Jahren erschienenen Buch des Lauenauer Geschichtsarbeitskreises auch Hinweise auf die lokale Schulhistorie gefunden. So sei der damalige Neubau in der heutigen Coppenbrügger Landstraße am 12. November 1910 eingeweiht worden. "Sogar der Beginn der Feierstunde um 16.30 Uhr ist noch bekannt", wunderte sich Baum. Doch dann rätselte sie über den widersprüchlichen Hinweis an der Fassade des Gebäudes. "Erbaut 1909" steht dort über dem Eingang. Welches Datum nun stimmt, konnte beim Klassentreffen selbst nicht mehr abschließend geklärt werden. Aber die Ex-Schüler sind sich einig: Sie wollen gemeinsam an den Jubiläumsfeierlichkeiten teilnehmen. "Vielleicht kommen ja andere ehemalige Klassen noch auf die gleiche Idee", wünscht sich Baum. Sie hat inzwischen Kontakt mit Rektor Detlef Jelitto aufgenommen und von ihm erfahren, dass dort erste Vorbereitungen für ein Fest im Jahr 2010 getroffen werden. Jelitto fand Baums Idee "ganz prima" und war sich mit der Initiatorin einig, dass auch andere frühere Klassen das Jubiläum zum Anlass eines Treffens nehmen könnten. Im Kollegium habe sich mit Dagmar Opitz-Frank eine erste Kontaktperson gefunden: Die heutige Lehrerin hat einst selber die Schulbank in Lauenau gedrückt. Wie Jelitto auf Anfrage weiter mitteilt, sollte die Albert-Schweitzer-Schule ihr 100-Jähriges zunächst im Rahmen des Fleckenjubiläums in 2009 würdigen. "Die Schule macht dort zwar mit", betonte er, "aber wir planen unser eigenes Fest in 2010." Karin Baum hat inzwischen ihr Klassenfoto von der Einschulung kopiert und will es an die ehemaligen Mitschüler mit dem Hinweis auf das Jubiläum versenden. "So könnten das doch andere auch machen", schlägt sie vor: "Wenn sich dann noch Ereignisse und Anekdoten sammeln lassen, wäre das für das Fest doch eine tolle Sache."




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