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Erste Planung für "Oststadt"

Stadthagen (ssr). Im Osten der Kreisstadt soll ein neues Stadtquartier entstehen. Das ist jedenfalls das Fernziel einer soeben gestarteten Rahmenplanung "Oststadt". Diese soll nach dem Willen der Stadtverwaltung bis zum Jahresende fertig sein und den groben Rahmen für eine sinnvolle städtebauliche Entwicklung der 40 Hektar großen Fläche abstecken. Erste konkrete Bebauungspläne für Teilstücke könnten in zwei, drei Jahren erstellt werden. Eine mögliche Vollendung der "Oststadt" wird allerdings in sehr langfristiger Perspektive gesehen - gleichsam als Aufgabe für eine ganze Generation.

Wichtigstes Motiv für den Vorstoß der Stadt ist laut Bürgermeister Bernd Hellmann "eine konsequente Fortführung der Wohnbauentwicklung" im Sinne der Zukunftssicherung Stadthagens. Nachdem in der jüngeren Vergangenheit in den Ortsteilen etliche neue Baugebiete ausgewiesen worden sind, die nun beginnen können vollzulaufen, soll künftig zusätzliches "kernstadtnahes Wohnen" in den Blick kommen. Für das neue Stadtquartier ist ein Areal geplant, das zwischen Ostring und Bornau sowie zwischen Vornhäger- und Habichhorster Straße liegt. Es umfasst nicht weniger als 40 000 Quadratmeter - etwa so viel wie das gesamte Villenviertel. Das Bauamt verfolgt mit dem Vorstoß nach den Worten seines Leiters Manfred Fellmann eine ganze Reihe städtebaulicher Ziele. So soll innenstadtnah in großem Maßstab abschnittsweise bezahlbares kommunales Bauland für familienfreundliches Wohnen erschlossen werden. Die Vision ist die Schaffung einer attraktiven "Grün-Achse" aus der Altstadt heraus, an Ziegeleiteich und St. Martini-Friedhof vorbei, bis zum Bürgerwald und darüber hinaus auf den historischen "Alten Postweg" durch die Feldmark in Richtung Reinsen am Bückeberg.



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