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Arbeitskreis bereitet Fusion zweier Gemeindebriefe vor

Erste "Kontakte" mit dem "Boten"

Lauenau (nah). Das künftige engere Zusammenrücken der beiden Kirchspiele Lauenau und Hülsede zeigt sich bald auch öffentlich. Ab August gibt es nur noch einen Gemeindebrief. Die bisherigen "Kontakte" aus Hülsede gehen mit dem Lauenauer "St. Lukas-Boten" zusammen. Die Leser werden staunen: Die erste Ausgabe mit 3100 Exemplaren umfasst voraussichtlich 40 Seiten.

Ein Arbeitskreis hat die Redaktionübernommen: Claudia Zeugner, Georgeta Elster, Petra Kinner, Linda Kather und Gabi Pfingsten aus Lauenau sowie Ursel Haats und Clemens-Christian Stummeyer aus Hülsede können Pastor Dieter Meimbresse zwar nicht die presserechtliche Verantwortung abnehmen, aber sie möchten ihn unterstützen und einen Teil der aufwendigen Arbeit leisten. Denn wenn der Hülseder Pastor Dieter Wittenborn in wenigen Wochen aus Altersgründen ausscheidet, ist Meimbresse künftig auch für die dortige Gemeinde einschließlich der Kapelle in Messenkamp zuständig. Aus diesem Grund hat der Seelsorger für andere Aufgaben ebenfalls neue ehrenamtliche Helfer gewinnen können. Das wichtigste Anliegen hat der Arbeitskreis bereits gemeistert. Weil beide Gemeinden weiterhin organisatorisch und rechtlich selbstständig bleiben, sollte dies auch aus dem Mitteilungsblatt hervorgehen. So wurde ein neues Titelbild geschaffen, das Namen und Elemente der bisherigen Gemeindebriefe enthält. Eigens dafür hat Georgeta Elster eine neue Zeichnung des Hülseder Gotteshauses gefertigt. Auch inhaltlich bleibt es bei bisherigen Gewohnheiten. So werden zum Beispiel der Terminkalender und die Glückwunschliste separat geführt. Aber schon bei Hinweisen auf Veranstaltungen und Berichten über Ereignisse dürfte bald erkennbar sein, dass künftig mehr als bisher gemeindeübergreifend stattfinden wird. In einem Punkt müssen sich jedoch die Hülseder und Messenkämper Leser umgewöhnen: Ihr Gemeindebrief war bisher frei von Inseraten. Doch schon aus finanziellen Gründen könne auf die im Lauenauer Kirchspiel gewohnten Anzeigen aus der Geschäftswelt nicht verzichtet werden, erklärte Kinner: "Vielleicht finden sich noch weitere Inserenten", hofft sie aufgrund des jetzt größeren Einzugsbereichs, "dann könnte sich der Gemeindebrief selbst tragen". Für das laufende Jahr hat sich der Arbeitskreis noch drei Ausgaben vorgenommen, so dass die für das Lauenauer Kirchspiel übliche Menge erreicht wird. Ab 2008 aber soll es jeweils nur fünf Gemeindebriefe geben. Das liege aber nicht an fehlenden Themen, versichert der Arbeitskreis.



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