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Schützenverein Ohr 1904 e. V. freut sich mit Dörte Schirmag

Erste DM-Medaille

OHR. Dass auch kleine Vereine gute Sportler hervorbringen können, ist auch den Schießsportbegeisterten vom Schützenverein Ohr 1904 e. V. seit Jahren bekannt.

Training, Selbstdisziplin und mentale Stärke der einzelnen Schießsportlerinnen und Schießsportler sowie geschicktes Management und Unterstützung durch Trainer, Familie, und natürlich eine große Portion Glück, tragen dazu bei.

In diesem Jahr durfte Dörte Schirmag vom SV Ohr den Niedersächsischen Sportschützenverband erstmals bei der Deutschen Meisterschaft der KK-Auflageschützen vertreten, ausgetragen im Bundesstützpunkt Hannover. Bei teilweise sehr widrigen Wetterbedingungen mit Wind, teilweise sogar Sturm, Regen und Kälte erreichte sie überraschend bei allen vier Wettbewerben ihrer Altersklasse das Finale der besten acht. Alle Wettkämpfe wurden nach Zehntelwertung ausgewertet.

Im Finale KK-Auflage 50 m Diopter erreichte sie nach starkem Vorkampf, bei dem sie 2. war, bei Regen und Wind einen guten Platz 5.

Dörte Schirmag direkt nach dem Gewinn ihrer ersten DM-Medaille. FOTO: Frerichs/PR

Im zweiten Finale KK-Auflage Zielfernrohr lief es nicht ganz so gut. Als 4. ins Finale eingezogen, reichten 20,4 gegen 20,9 in der zweiten 2-er Einzelschussserie nicht aus, um weiter zu kommen. Es blieb dann bei Platz 7.

In den KK-Auflage 100m-Wettbewerben, wo Dörte Schirmag für den SB Stadthagen startete, lief es dann wesentlich besser. Wind war noch da, aber es war nicht mehr ganz so kalt. Als 5. ins Finale Diopter eingezogen, kämpfte sie sich in einem packenden Finish auf Platz 3 zu ihrer ersten Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft und holte Bronze.

Am letzten Tag der DM wurde noch der Wettkampf KK-Auflage 100m Zielfernrohr ausgetragen. Als 6. nach dem Vorkampf kam es in diesem Finale auf jedes Zehntel an. Vorgekämpft bis auf Platz 4 schoss sie in der 4. zweier Einzelschutzserie 20,7. Ihre direkte Konkurrentin Birgit Engel aus Bayern 20,8. Somit war sie mit 209,5 Ring leider raus. Alle drei übrig gebliebenen Finalistinnen hatten nun 205,6 Ring. Schade war das doch, wäre noch alles drin gewesen. Es siegte dort dann sogar nach noch einem Stechschuss Judith Billharz aus Südbaden vor Anne Ursula Meyer aus Württemberg.PR




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