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Ferienspaß mit Matschfaktor: So wird Papier gemacht

Erst wird die Pulpe püriert, dann wird sie abgegautscht

Bückeburg (jaj). Papier auf dieselbe Weise herstellen wie die Th ais um 300 nach Christus - diese Gelegenheit hatten jetzt 15 Kinder im Schaumburg-Lippischen Landesmuseum.

"Papier selbst schöpfen" war das Thema der Ferienaktion. Dabei wurde die Technik des schwimmenden Siebs angewendet, die erstmals bei den Thais und 600 nach Christus auch bei den Koreanern nachgewiesen wurde. Oliver Glißmann, der die Kinder in ihrem Vorhaben unterstützte, stellte aus Papierresten aus dem Aktenvernichter und aus Wasser einen Papierbrei her, den er mit einem herkömmlichen Küchenstab pürierte. Auch wenn diese Vorbereitung nicht der althergebrachten entsprach, danach ging es stilecht weiter. Die "Pulpe", wie der fertige Papierbrei auch genannt wird, wurde in eine mit Wasser gefüllte Schüssel gegeben und durfte dann von den Kindern "abgegautscht" werden. Dabei schöpften die Kinder mit einem Siebbrett und einem Schöpfrahmen Papier aus dem Wasser und tupften die überschüssige Flüssigkeit ab. In einem nächsten Schritt wurde die Masse auf ein Brett gestülpt und konnte mit den Lieblingsbildern der Kinder verziert werden. Dabei kann mal was daneben gehen, was eingeplant war - der Boden des Museums war vorsorglich mit Maler-Vließ abgedeckt worden. Nachdem die Kunstwerke auf der Museumstreppe getrocknet waren, konnte jedes Kind nach zwei aufregenden Stunden gleich mehrere, ganz individuelle Bögen Papier mit nach Hause nehmen.




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