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Vierköpfiges Team des Familienbüros hilft bei Problemen und Betreuung

Eröffnet: Zentrale Anlaufstelle berät Familien in allen Fragen

Rinteln (wm). Es sei zwar keine einfache, aber am Ende dann doch eine "glückliche Geburt" gewesen, fasste Petra Rabbe-Hartinger, Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Rinteln, gestern bei der Eröffnung des Familienbüros dessen Entstehungsgeschichte zusammen: "Wir haben lösungsorientiert verhandelt, wir waren von unserer Idee überzeugt, deshalb sind wir so hartnäckig geblieben". Die Idee war vom Kinderschutzbund entwickelt, dann in Ratsgremien modifiziert worden. Finanziert wird das Projekt von Stadt, Kinderschutzbund, Land Niedersachsen, dem Landkreis und der Bürgerstiftung Schaumburg.

Dass das Familienbüro letztlich seinen Platz im Rathaus gefunden habe, begrüßte Kreisdezernentin Eva Burdorf, denn "es ist gut, einen starken Partner zu haben." Das neue Familienbüro sei "ein Stück soziale Infrastruktur", ein Vorzeigemodell, wie es manche andere Stadt gerne hätte. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz betonte, die Zeit sei reif für eine solche Anlaufstelle: "Ein Arbeitsmarkt im Wandel und eine neue Elterngeldregelung verändern auch die Abfolge gewohnter Lebensabschnitte. Da sind die Kommunen gefordert, ihre soziale Infrastruktur den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Die praktische Vereinbarkeit von Familie und Beruf hatte noch nie einen so hohen Stellenwert als Standortfaktor wie heute". Das Familienbüro hat drei zentrale Angebote: Die Kontakt- und Infostelle in den Räumen des Rathauses kümmert sich schwerpunktmäßig um die Bereiche Kinderbetreuung, Tagespflege, Veranstaltungsorganisation sowie um die Koordinierung interinstitutioneller Angebote in der Stadt. Als Ansprechpartnerinnen stehen hier Kirstin Büthe und Mareen Fennert zur Verfügung. Zweite Säule des Familienbüros ist der Bereich Familienberatung. Claudia Frevert-Fricke und Heidi Weber, Leiterin des Kindergartens Minimax in Exten, bieten hier als ausgebildete Familienberaterinnen Hilfe für ratsuchende Familien an. Darüber hinaus werden in den städtischen Kindertagesstätten Kompetenzschwerpunkte gebildet, um auf diese Weise ein niedrigschwelliges Beratungsangebot auch auf den Dörfern aufzubauen. Drittes Element des Familienbüros ist das vom Kinderschutzbund Rinteln getragene Familienpaten-Projekt unter Leitung von Albrecht Schäffer. Neun ausgebildete ehrenamtliche Helferinnen gehen auf Wunsch in die Familien, um Hilfe in besonderen familiären Situationen anzubieten, beispielsweise Alleinerziehenden, die überlastet sind oder jungen Familien, die vor besonderen Problemen stehen.




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