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Abwasserbetrieb legt Bilanz 2007 vor / Verbesserung erst in diesem Jahr

Erneut Ausgleich aus Rücklagen

Rinteln (wm). Es war eine Werksausschusssitzung ohne große Debatten, denn das strittigste Thema ist abgehakt: die Erhöhung der Abwassergebühren. Was sich allerdings, machte Stadtwerkechef Jürgen Peterson am Dienstag deutlich, erwartungsgemäß noch nicht auf den Jahresabschluss 2007 habe auswirken können.

Wie bereits in den vergangenen Jahren habe man die Jahresrechnung des Abwasserbetriebes auch 2007 aufgrund des seit 2004 unverändert niedrigen Gebührenniveaus erneut nur durch eine Rücklagenentnahme ausgleichen können. Bei einer Bilanzsumme von rund 50 Millionen Euro beträgt die Eigenkapitalquote rund 29,3 Prozent. Bei den Aufwendungen im operativen Geschäft, erläuterte Peterson, habe es im Vergleich zum Vorjahr kaum Veränderungen gegeben. Ausgaben und Einnahmen hätten im Wesentlichen den Ansätzen des Wirtschaftsplanes entsprochen. Der Werkausschuss erteilte der Werkleitung vorbehaltlos Entlastung. Rund 1,4 Millionen Euro haben die Abwasserbetriebe im vergangenen Jahr in den Ausbau der Infrastruktur investiert. Das wichtigste Projekt war dabei der Bau des Blockheizkraftwerkes auf dem Gelände der Kläranlage am Doktorseeweg mit rund 340 000 Euro, dann die Verlegung einer Druckentwässerung im Bereich des Schnatbaches beim Gut Dankersen mit Kosten von rund 225 000 Euro und die Anlage eines Regenrückhaltebeckens im Industriegebiet Süd mit rund 239 000 Euro. Peterson betonte, für das laufende Jahr erwarte man durch die Erhöhung der Gebühren auch eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Abwasserbetriebes. Noch in diesem Jahr soll ein Regenrückhaltebecken im Bereich der Kendalstraße gebaut werden - Reaktion auf die Starkregen der letzten Jahre. Der Kanalbau in Steinbergen sei inzwischen abgeschlossen, ebenfalls die Sanierung des Faulturms am Klärwerk.

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