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ADFC war bei der Eröffnung in der Auenlandschaft von Hohenrode dabei

Erklärstücke und Aussichtstürme

HAMELN. Elf aktive ADFC-Radler haben sich auf den Weg zur Einweihungsfeier des neuen Radweges nach Hohenrode gemacht.

Bei schönstem Wetter radelten sie entlang der Weser, setzten in Großenwieden mit der Fähre über und erreichten pünktlich zur Ansprache von Frank Doods den Aussichtsturm. Doods ist deutscher Verwaltungsjurist, Ministerialbeamter und Politiker. Er ist seit 2017 Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und in Holzminden geboren.

Den 35 Kilomater langen Radweg zwischen Rinteln und Hessisch Oldendorf wird Doods in absehbarer Zeit persönlich abfahren, „das schaffe ich als Ungeübter gerade noch“, so Doods. „Früher bin ich auf der Weser sehr viel gerudert, jetzt beschäftige ich mich damit, sinnvoll Geld auszugeben. In meiner früheren Funktion stand ich auf der anderen Seite.“ Doods wünschte dem Projekt alles, alles Gute und hofft, dass sich viele Naturfreunde von der Einmaligkeit überzeugen werden. „Das Gebiet an der Weser ist eines der schönsten in Niedersachsen und durch diesen neuen Radweg noch schöner und erlebnisreicher geworden.“ Mit diesen Worten endete Doods seine Ansprache und lüftete die Hinweistafel am Aussichtsturm.

In einem Gemeinschaftsprojekt des Naturparks Weserbergland, der Städte Rinteln und Hessisch Oldendorf, der Landkreise Schaumburg und Hameln-Pyrmont und den Nabu-Ortsgruppen Rinteln und Hessisch Oldendorf zusammen mit der Göttinger Firma „signatur umweltmedien“ wurde ein Konzept umgesetzt, um Naherholungssuchende aus der Region und Einheimische sowie Radfahrer auf dem Weserradweg als Hauptzielgruppe anzusprechen.

Das Projekt „Weser Erleben“ soll räumlich und inhaltlich die Weser im Fokus behalten. Entlang einer Route, die auf vorhandenen Radwegen verläuft und entweder als Rundweg befahren oder dank der Weserfähre in Großenwieden auch als „Acht“ nutzbar ist, werden acht Erlebnispunkte platziert. Entlang dieser lassen sich verschiedene Aktionen durchführen, Informationen sammeln und – am Beispiel des Kiesabbaus – auch erfühlen.

Das Highlight der Hohenroder Station ist ein Aussichtsturm, der vier bis sechs Meter hoch und mit Fenstern ausgestattet ist. Von dort ist ein ungestörter Blick auf die Vogelwelt in der 115 Hektar großen Auenlandschaft, 2012 vom NABU erworben, möglich. Flussseeschwalben und Fischadler könnten vom Turm aus beim Brüten auf dem Adlerhorst und den Schwalbenflößen beobachtet werden.




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