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Jubiläumsfachtagung der Fachschule Heilerziehungspflege an der Elisabeth-Selbert-Schule Hameln

Entwicklungsfreundliche Beziehung

HAMELN. Mit einer Fachtagung hat die Elisabeth-Selbert-Schule auf das zehnjährige Bestehen ihrer Fachschule Heilerziehungspflege aufmerksam gemacht.

Frau Musial als Leiterin des Bildungsgangs Heilerziehungspflege begrüßte die rund 100 Teilnehmerinnen aus unterschiedlichsten Arbeitsbereichen der Heilerziehungspflege: Kolleginnen und Kollegen aus den Praxiseinrichtungen, ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte aus anderen Fachschulen und Schüler aus den Heilerziehungspflege (HEP-) Klassen.

Gisela Grimme als Schulleiterin der Elisabeth-Selbert-Schule bedankte sich bei allen Kollegen und Kooperationspartnern für die geleistete Arbeit in den letzten zehn Jahren. Heike von der Fecht als Abteilungsleiterin stellte mit einleitenden Gedanken zur Bildung die Frage, was ein Heilerziehungspfleger am Ende der Ausbildung alles wissen und können sollte. Stichpunkte wie Beziehungsaufbau, der empathische professionelle Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen stellten eine gute Brücke zu den folgenden Vorträgen am Vormittag dar. Unter dem Thema Bindung und Autonomie als Grundsteine für die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung konnten die Teilnehmer zwei interessante Vorträge von Dr. Barbara Senckel und Jutta Quiring erleben. Es ging um das Thema, wie man Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen mit herausforderndem Verhalten wirkungsvoll begleiten kann. Dr. Barbara Senckel hat das Konzept der entwicklungsfreundlichen Beziehung entwickelt und dieses eindrucksvoll vorgestellt. In den Pausen wurden alle Gäste von einem Schülerteam aus der Gastronomie mit Getränken und einem Mittagsimbiss versorgt. Nach einer Mitagspause mit Mittagessen ging es mit Workshops weiter. Die Referentinnen Dr. Barbabara Senckel und Jutta Quiring vertieften ihre Vorträge mit Beispielen aus der Praxis. Auch die Fragen und Anregungen der Teilnehmer wurden aufgenommen, sodass ein reger Austausch entstand. Der dritte Workshop wurde von Anja Becker geleitet, die eine Praxis für Eltern mit Schreikindern führt. Sie erläuterte, wie eine professionelle Begleitung von Eltern und der Familien aussieht, wenn ein Baby mit unterschiedlichsten Problemen ins Leben startet. Ein insgesamt gelungener Fachtag, an dem alle Teilnehmer fachlich und persönlich viel für ihre Arbeit mit beeinträchtigten Menschen mitnehmen konnten.red




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