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Kritik an Schulpolitik der Landes-CDU

Enttäuschung soll bis zu den Wahlen anhalten

Kobbensen (gus). Der SPD-Ortsverein Heuerßen hat zu seinem Heringsessen in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Dieser Einladung folgten mehr als 30 Bürger und Politiker aus den Orten Heuerßen und Kobbensen, um das schmackhafte Essen zusätzlich mit politischen Diskussionen zu würzen.

Die Sozialdemokraten hatten einen prominenten Redner eingeladen. Der SPD-Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Nienburg-Schaumburg, Grant Hendrik Tonne, referierte zur Schulpolitik und zur Entscheidung der Landesschulbehörde, keine IGS für die Samtgemeinde Lindhorst zu genehmigen.

Zwar gebe es noch die Möglichkeit, über einen Klageweg diese Entscheidung anzufechten, doch die Zeit laufe Eltern, Kindern und Schulträgern davon. Ein Negativeinfluss für die Attraktivität der Samtgemeinde Lindhorst mit ihren Einzelgemeinden, zu denen Heuerßen-Kobbensen zählt, fand Tonne. Mehrere Teilnehmer der Veranstaltung äußerten Kritik an der Entscheidung, da es zum jetzigen Zeitpunkt keine Klarheit über die von der CDU kreierte, sogenannte Oberschule gebe.

Aus dem Zuhörerkreis wurde weitere heftige Kritik zur Schulpolitik der Landes-CDU geäußert. Es stehe fest, dass in diesem Themenbereich von den Christdemokraten „wieder einmal gegen den Bürgerwillen entschieden“ werde. Und es sei zu hoffen, dass die Enttäuschung der Betroffenen bis zur Kommunalwahl im Herbst anhält.

Den Appetit ließen sich die gut 30 Gäste indes nicht vermiesen: Sie verspeisten ausgiebig Heringe und genossen dazu Gerstensaft.




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