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Radweg-Verbindung von Haste nach Wunstorf soll im nächsten Jahr begonnen werden

Enttäuschung: Bahntunnel kommt erst 2011

Haste (jpw). Der Fahrradweg vom Ortsausgang Haste entlang der Bundesstraße 442 bis nach Wunstorf wird im nächsten Jahr gebaut. Der vom Haster Rat und der Bevölkerung ersehnte "Lückenschluss" mit einer neuen Bahnunterführung wird aller Voraussicht nach erst im Jahr 2011 folgen.

Anfänglicher Unmut legt sich schnell: Ingo Schmalkuche (v.r.), U

Die Enttäuschung war unüberhörbar. Viele der 50 Zuhörer im Haster Bürgerhaus hatten sich eine schnellere Lösung und eine Planung in einem Stück für den Bau des Radwegs von Haste nach Wunstorf gewünscht. So mussten Uta Weiner-Kohl und Ingo Schmalkuche von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Hameln zu Beginn der öffentlichen Anhörung einigem Unmut begegnen, ehe sie ihre Planung für das neue Stück Radweg mit Bahnunterführung vorstellen konnten. Genau 165 Meter misst der Abschnitt, der - vom Ort aus gesehen - nach der Einmündung des Forstweges nach rechts von der Bundesstraße 442 verschwenkt, auf einem bestehenden Feldweg geführt wird, nach einer Linkskurve in einem neuen Tunnel die Bahn unterquert und auf der anderen Seite vom Sportplatz endet. Dieses Stück, von den Planern als "Bahnflügel" bezeichnet, hat derGeschäftsbereich Hameln zu betreuen. Die anschließende Strecke in Richtung Wunstorf wird in einem getrennten Verfahren vom Geschäftsbereich Hannover bearbeitet. "Wir haben drei Jahre in der Luft gehangen und erst im vergangenen Jahr von der Bahn grünes Licht bekommen, überhaupt mit den Planungen zu beginnen", rechtfertigte Schmalkuche die verschobene Planung. Während der Planer weitere "Abstimmungs schwie rig kei ten" mit der Bahn nicht ausschloss, kalkulierte Weiner-Kohl die Dauer des weiteren Verfahrens bis zu einem Baubeginn auf den Beginn des Jahres 2011, "eventuell auch Ende 2010". Mit dem Bau desübrigen Radweges in Richtung Wunstorf soll nach Angaben von Schmalkuche wohl bereits im nächsten Jahr begonnen werden. Inzwischen hatten sich die Gemüter beruhigt. Übrig blieb die dringende Bitte nach einer "weiteren Ver fahrens beschleunigung". Der Tunnel an sich sei eine tolle Sache, hieß es. Bürgermeister Sigmar Sandmann fasste schließlich die Anregungen aus dem Publikum zusammen. Die Planer sollten, so hieß es, an die Beleuchtung im rund 30 Meter langen Tunnel zu denken, eine Überquerungshilfe in Richtung Sportplatz gleich mit einzuplanen, sowie einen breiteren Platz vor der Überquerung zu schaffen. Gleich verworfen wurde die Idee aus dem Publikum, die Radunterführung in wenig in nördliche Richtung zu verlegen, um sich die Option einer späteren Untertunnelung der Bundesstraße in Richtung Sportplatz nicht zu verbauen.



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